Interviews / 2016

Michael Gspurning: ‚Das Recht des Lauteren wird nie zum größtmöglichen Erfolg führen‘

Der Fußball schreibt seine eigenen Geschichten. Michael Gspurning, dreifacher A-Nationalteamkicker, hat viele davon zu erzählen. Im Interview mit 90minuten.at spricht er über seine Karriere, was Spielern bei Vereinswechseln durch den Kopf geht und warum s

 

90minuten.at: Sie sind 34 Jahre alt. Ihre Karriere war für einen österreichischen Kicker eher ungewöhnlich. Warum?

Michael Gspurning: Ich bin keiner gewesen, der den klassischen Weg gegangen ist, wollte immer woanders mein Glück probieren. Teils notgedrungen, teils, weil ich es so wollte. Ich bin dankbar für meine Karriere und die vielen Erfahrungen, die ich machen konnte. Es ist auch ein perfekter Einstieg in die zweite Karriere. Ich hoffe, dass ich da auch so erfolgreich sein kann. Es waren auch Dinge dabei, die nicht so gepasst haben, aber das macht meine Karriere auch so speziell. Ich habe keinen Schritt bereut. Ich wusste mit dem Wechsel nach Seattle schon, dass das mit dem Nationalteam schwierig wird und auch beim Transfer zu Schalke wusste ich, dass ich zunächst Spiele bei den Amateuren absolvieren werde. Mit diesem Schritt gelang es mir aber auch, mich wieder in die große Fussballwelt zurückzukämpfen. Und auch dieser Schritt zu Union Berlin ist eine weitere Entwicklung für mich als Person.

 

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