Admira: Was kommt nach dem Umbruch?
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Admira: Was kommt nach dem Umbruch?

Nachdem die Admira in den vergangenen Jahren immer einer der absoluten Aufstiegsfavoriten gewesen ist, starten sie heuer mit einigen Fragezeichen in die Saison.

Für Admira Wacker wartet eine schwierige Saison in der ADMIRAL 2. Liga.

Vor dem Auftaktspiel gegen den SK Rapid II (Freitag, ab 18:30 Uhr im LIVE-Stream) gibt es viele Fragezeichen in der Südstadt, denn während man in den vergangenen Jahren immer zu den absoluten Aufstiegsfavoriten zählte, erwartet die Admira dieses Mal eine andere Saison.

Der Saisonstart war für die Admira alles andere als ideal. In der ersten Runde des UNIQA ÖFB-Cups setzte es eine verdiente 1:2-Niederlage gegen Viertligist SV Leithaprodersdorf.

"Eine Zielsetzung anhand einer Platzierung wäre aus meiner Sicht der völlig falsche Zugang", sagt Admira-Trainer Harald Suchard vor Beginn der neuen Saison.

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Suchards schwieriger Start

Suchard übernahm bei der Admira erst im Saisonendspurt der vergangenen Spielzeit von Thomas Silberberger. Dem Burgenländer sollte damals noch die Wende gelingen, um den Aufstieg noch zu schaffen. Schlussendlich wurde man Dritter.

Nun hatte Suchard erstmals die komplette Sommervorbereitung, allerdings lief die nicht ideal. Auf zwei klare Niederlagen gegen den WAC und Fenerbahce folgte ein knapper Sieg gegen Gebietsligist Gars und eine knappe Niederlage gegen Donaufeld.

Geprägt war die Vorbereitung vor allem auch von einem Umbruch.

Sechs Leistungsträger verloren

Marco Schabauer und Aaron Sky Schwarz spielen jetzt beide für den WAC
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Marco Schabauer und Aaron Sky Schwarz spielen jetzt beide für den WAC

"Vorbereitung steht natürlich immer im Zeichen eines Neuanfangs. Bei uns hat ein Begriff Einzug gehalten, es war der Begriff der Veränderung", meint Suchard.

Mit Aaron Sky Schwarz, Marco Schabauer, Lukas Malicsek, Filip Ristanic, Stefan Haudum und Matija Horvat haben gleich sechs Spieler den Verein verlassen.

Auf der Zugangsseite war der Sommer bisher hingegen ziemlich ruhig. Suchard sagt dazu: "Wir haben uns dazu entschlossen, in der kommenden Saison einen anderen Weg einzuschlagen, wo vermehrt auf junge Eigenbauspieler gesetzt werden soll. Dementsprechend war die Vorbereitung auch mit Schwankungen verbunden."

Zwei neue Hoffnungsträger

Bei den Neuen wird am meisten von den beiden Offenisven Benjamin Dzanovic und Benjamin Nyarko erwartet.

Der 18-jährige Dzanovic ist bosnischer U21-Nationalspieler und kommt aus der Jugend von Eintracht Frankfurt. Nyarko, der bereits in der 2. Liga bei Lafnitz spielte, kommt vom tschechischen Erstligisten Slovan Liberec.

Viel mehr wird laut Suchard auch nicht mehr passieren: "Alle anderen Mannschaftsteile werden wir aus bestehenden Spielern der vergangenen Saison und aus jungen Spielern zusammensetzen."

Geduld wird geboten

Dabei mahnt er vor allem zur Geduld: "Für die Jungen ist es jetzt wichtig, schnell Fuß zu fassen in der Liga. Einige werden sich schnell daran gewöhnen, andere werden ein bisschen länger brauchen. Wir werden Geduld aufbringen müssen, es ist nicht zu erwarten, dass alles auf Knopfdruck funktioniert."

Unser langfristiges bzw. mittelfristiges Ziel ist natürlich die Bundesliga.

Harald Suchard

Zwei Spieler bei denen sich Suchard in dieser Saison viel verspricht, sind Sandro Steiner und Sergej Savic.

Der 20-jährige Steiner konnte bereits in der abgelaufenen Spielzeit immer wieder mal sein Können unter Beweis stellen. Bei der Cup-Niederlage gegen Leithaprodersdorf war er der einzige Torschütze der Südstädter.

Der 18-jährige U17-Vizeweltmeister Savic rückte erst in den letzten beiden Spielen der vergangenen Saison in die Mannschaft, stand dann aber gleich in der Startelf. Auch jetzt im Cup spielte er die vollen 90 Minuten.

Geschäftsführer Dellenbach

Martin Dellenbach ist jetzt Geschäftsführer bei der Admira.
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Martin Dellenbach ist jetzt Geschäftsführer bei der Admira.

In den letzten Jahren waren bei der Admira auch die Finanzen immer wieder ein großes Thema. So hieß es letztes Jahr bereits, dass ohne Investor ein weiteres Zweitliga-Jahr schwierig werden könnte.

Der Investor wurde mit Martin Dellenbach und seiner DSM AG gefunden. Der Schweizer ist durch seine Beteiligungen am SV Lafnitz und am TSV Hartberg zwar in Österreich bekannt.

Die Freude der Admira-Fans über den Deal mit Dellenbach, der seit kurzem einen Geschäftsführerposten einnimmt, ist dennoch nicht riesig.

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"Ziel ist natürlich die Bundesliga"

Die große Angst von vielen Admira-Fans ist, dass ihr Klub nur noch ein Sprungbrett für Talente sein soll, ohne dabei große sportliche Ambitionen zu hegen. So gibt es die Sorge, dass Dellenbach kein Interesse an einem Aufstieg haben soll.

Für Suchard ist die grundsätzliche Zielsetzung aber klar: "Bei einer positiven Entwicklung wird es Step by Step nach oben gehen. Unser langfristiges bzw. mittelfristiges Ziel ist natürlich die Bundesliga."

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