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Zuschauercheck 1. Cuprunde: LASK spielt vor meisten Fans, acht Partien vierstellig

Zwei Spiele zogen mehr als 2.000 Fans an, Rapid liegt hier etwas an zweiter Stelle. Insgesamt kamen acht Partien der ersten Runde des UNIQA ÖFB Cup über 1.000 Zuseher - zum Teil überraschend.

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Ein Faktencheck von Georg Sander

 

2.500 Fans sahen das Oberösterreichderby zwischen UVB Vöcklamarkt und dem LASK - der Derbycharakter erklärt wohl auch, warum das Antreten der Athletiker rund eine Autostunde südwestlich von Linz am meisten Fans anzog. Rapid-Anhänger mussten da schon eher drei Stunden Fahrzeit mit einrechnen. Allerdings sind die 2.200 Fans im Stadion in Allerheiligen auch schon die Kapazitätsgrenze.

Ein weiteres Derby auf Landesebene fand in Tirol statt. Bundesliga-Absteiger Wacker innsbruck gastierte in Kitzbühel vor 1.150 Zuschauern. Wenig überraschend auch, dass die Fans des Wiener Sport-Club zu 1.111 kamen, um gegen den weit angereisten Gegner FC Dornbirn eine Niederlage einzustecken. Unter den 1.111 Fans waren auch eine Hand voll motivierte Vorarlberger Fans. Parndorf konnte im Heidebodenstadion gegen den amtierenden Cupsieger Red Bull Salzburg immerhin 1.500 Zuschauer begrüßen. Überraschend die 1.030 bei Gloggnitz gegen St. Pölten, weil zwar beide Teams aus Niederösterreich sind, aber dennoch kaum ums Eck. 

In Köttmannsdorf fanden sich 1.544 Besucher ein, um das Schützenfest von Austria Wien zu sehen. Auch der Neusiedler SC durfte sich über mehr als tausend Fans freuen, 1.200 kamen, um den wohl vor allem Zweitligaaufsteiger GAK zu sehen. Relativ gut waren auch die Zuschauerzahlen bei Treibach - WSG Tirol (900) und USK Anif gegen Sturm Graz (850). Am wenigsten Zuseher kamen hingegen zu Mauerwerk gegen Mannsdorf/Großenzersdorf (200) sowie zu Stadl-Paura gegen Austria Lustenau (254) und ATSV Wolfsberg gegen ASK Elektra (260). 

Der Zuschauerschnitt der 1. Runde beträgt 746.

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