Ticker ++ 11. April 2024

Die wichtigsten Fußball-News auf einen Blick - kompakt, schnell und übersichtlich:

 

++ Das Nachmittags-Update ++

Das hat Prass aus der Bahn geworfen

Sturm-Star Alexander Prass fiel rund um Transferspekulationen in ein kleines Loch. Im Sky-Podcast DAB spricht er darüber. "Ich hatte nur einen Wechsel von Liefering zu Sturm. Das ging total ruhig über die Bühne. Und dann siehst du in der Zeitung plötzlich jeden Tag Meldungen, die sagen, der ist eh schon weg", erinnert er sich an den letzten Sommer. Es dauerte dann in weiterer Folge, bis er wieder bei alter Stärke war: "Wenn du diese Situation noch nicht kennst, ist das als junger Spieler nicht leicht. Das hat mich unbewusst sicher ein bisschen aus der Bahn geworfen. Es war gut, dass die Entscheidung hier zu bleiben gefallen ist. Da ist sehr viel Druck abgefallen.“

Wie es weitergeht? "Man kann noch gar nichts dazu sagen und es ist mir momentan auch total egal. Ich habe noch viel vor mit den Jungs beim SK Sturm." Einen Traum hat er aber auf jeden Fall: die Premier League.

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Salzburg muss auf wichtige Spieler verzichten

Am Freitag trifft Red Bull Salzburg in Linz auf den LASK. Die Athletiker haben einen neuen Trainer, der Druck liegt aber wohl auf dem Serienmeister, der letzte Woche im Cup ausschied und gegen Rapid einen späten Ausgleich hinnehmen musste. Die Personalsituation ist angespannt: Nicht einsatzbereit für dieses Match sind Nicolas Capaldo (Knie), Timo Horn (Bauchmuskel), Maurits Kjaergaard (Oberschenkel) und Leandro Morgalla (rekonvaleszent). Fernando hat im Match gegen Rapid eine Muskelverletzung im rechten Oberschenkel erlitten und fällt für den Rest der Saison aus. Ob Amar Dedic (Knöchel) dabei sein kann, ist noch offen.

Trainer Gerhard Struber sagt im Vorfeld: "In der Meistergruppe gibt es fast nur schwierige Spiele, das Auswärtsmatch beim LASK ist definitiv eines davon. Wir haben unter der Woche gut trainiert und auch viel gesprochen, um unsere Themen aus den letzten beiden Spielen bestmöglich aufzuarbeiten. Unser Fokus liegt ganz bei uns."

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Legionär "steigt" ab

Marvin Egho verlässt Randers FC in Dänemark im Sommer und wechselt zum Zweiligisten Horsens AC. Das wurde am Donnerstag bekannt gegeben. Der ÖFB-Legionär verließ die SV Ried 2017 Richtung Trnava und ging ein Jahr später zu Randers. Der 29-Jährige kam in der aktuellen Saison nur in den ersten neun Runden zum Einsatz, stand danach kaum mehr im Kader. Horsens hat als Ziel den Aufstieg ins Oberhaus ausgegeben.

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++ Das Mittags-Update ++

Hartberg hofft auf Turnaround

In der Meistergruppe konnte Hartberg noch nicht gewinnen. Am Spielstil hält man fest, wie Kapitän Jürgen Heil dem 'kicker' erzählt: ""Sportlich hat sich nach zwei sehr schwierigen Jahren mit der Rückkehr von Markus Schopp sehr viel in die richtige Richtung entwickelt. Die Spielidee hat uns hingebracht, wo wir jetzt sind." Nun geht es gegen Sturm, nach einem 1:5 in Salzburg, einem 0:3 gegen Rapid und einem 2:2 gegen Klagenfurt strebt man Punkte an. "Es wäre ein kompletter Blödsinn, wenn wir uns da radikal umstellen würden", sagt er zur Möglichkeit, den Spielstil anzupassen, "Unser Kader gibt das gar nicht her. Da müssten wir zwei Innenverteidiger als Stürmer aufstellen, um das spielen zu können. Unser Kader ist auf fußballerische Lösungen ausgelegt."

Es gehe nun darum, weniger Gegentore zu bekommen - und im Umkehrschluss viele zu schießen. Das soll Nationalspieler Max Entrup besorgen: "Der Maxi verlangt von sich selbst Tore, die geben ihm ein gutes Gefühl. Er darf aber nicht nur auf das begrenzt werden, weil er sehr viel für die Mannschaft arbeitet, was manchmal etwas untergeht. Stürmer ist ein außergewöhnlich schwerer Job."

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Graz: Zwei Vereine, eine Kurve?

Sturm will ein Stadion, der GAK auch. Laut 'Krone' dürfte eine Zwei-Stadien-Lösung aktuell nicht in Reichweite sein. Beide Vereine wollen aber eine Erweiterung des GAK-Heimsektors, was aber Geld kosten würde. Finanzstadtrat Manfred Eber, der sich um Sicherheitsbedenken sorgt, habe den Vereinen vorgeschlagen, sich doch eine Kurve zu teilen. Das irritierte Strums Geschäftsführer Thomas Tebbich und auch GAK-Obmann-Stellvertreter Matthias Dielacher. Dieser bestätigte, dass man "mehrere Varianten" besprochen habe.

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Austria: Erstinstanzliche Lizenz in Gefahr

Am Freitag wird öffentlich, ob die Vereine der ersten und zweiten Bundesliga ihre Lizenzen bzw. Zulassungen für die kommende Spielzeit erhalten. Die Veilchen bekamen 2021 und 2022 keine, mussten den Instanzenweg gehen. Im Februar zeigte man sich zuversichtlich, dass es dieses Jahr klapp. Finanziell ist es aber eng. Um liquide bleiben zu können, wurden in dieser Saison erneut Gelder im Bereich von mehreren Millionen Euro zugeschossen - wie schon im vergangenen Jahr.

Eine Abhilfe, so schreibt unter anderem 'Laola1.at', soll der Verkauf der Spielstätte mit anvisierten 40 Millionen Euro Erlös einen Schuldenschnitt bei Kreditgeber Bank Austria ermöglichen und Geld in die klammen Kassen spülen. Es scheint aber weiterhin offen, ob Austria Wien wirklich die Lizenz bekommt. Das negative Jahresergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/23 betrug 6,85 Millionen Euro.

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++ Das Morgen-Update ++

Katzer über Kongolo: "Sind von ihm überzeugt"

Anfang September wechselte Terence Kongolo als Leihspieler zum SK Rapid. Anfangs hatte er große Schwierigkeiten, da er auch in dieser Spielzeit bereits drei Mal glatt Rot sah. Ist er jedoch fit, zählt der niederländischer Abwehrspieler zum Stammpersonal. Nun meint Sportchef Markus Katzer gegenüber dem "Kurier", dass Kongolo über die Saison hinaus gebunden werden soll. Katzer betonte: "Wir haben Gespräche begonnen. Seine drei Roten Karten zu Beginn waren äußerst unglücklich, seither geht es steil bergauf. Wir sind sportlich von ihm überzeugt." Wechselt Kongolo dauerhaft nach Wien, müsste er Gehlatseinbußen einnehmen. Katzer meinte jedoch: "Er weiß, was bei Rapid zu verdienen ist und kann sich trotzdem eine gemeinsame Zukunft vorstellen."

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Wechselt Stöger innerhalb der Bundesliga?

Der Vertrag von Kevin Stöger beim VfL Bochum läuft im Sommer aus. Ob der österreichische Mittelfeldspieler bleibt oder zu einem anderen Verein wechselt, ist noch unklar. Einige Gerüchte über einen Wechsel zu Union Berlin kamen schon auf. Nun berichtet "Sky", dass der FC Augsburg großes Interesse hat. Dabei muss sich der Bundesligist mit Stöger selbst in Kontakt setzen. Der Spieler verhandelt nämlich seine Verträge selbst und hat keinen Berater.

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SKN-Frauen ins Burgenland?

Die Frauen-Abteilung des SKN St. Pölten ist zwar das Aushängeschild des österreichischen Frauenfußballs, jedoch halten sich die Zuschauerzahlen in der NV Arena weiterhin in Grenzen. Nun berichtet die "NÖN", dass der Serienmeister einen Standortwechsel in Betracht zieht. Besonders die Kosten der NV Arena sprechen für einen anderen Standort. Pro Heimspiel fällt für den SKN St. Pölten jedes Mal eine fünfstellige Summe an. Da jedoch ein Vertrag für die Saison 2024/25 mit der Spielstätte in St. Pölten besteht, könnte es erst in der Saison danach zu einem wirklichen Thema werden.