Ernst Ogris kämpft um sein Leben
Der ehemalige Teamspieler Ernst Ogris wurde wegen einer Virus-Infektion in künstlichen Tiefschlaf versetzt.
Große Sorge um Ex-Teamspieler Ernst Ogris (49). Der Bruder von Andreas Ogris liegt laut Kronen Zeitung mit einer Virus-Infektion im Kaiser-Franz-Josef-Spital. „Die Umstände sind schlimm. Niere, Leber, Herz und Gehirn sind betroffen. Der "Zweier-Ogerl", Bruder von Austria-Legende Andreas, ist nicht stabil genug für eine Operation am Herzen. Es gibt wenig Anlass zur Hoffnung“, heißt es in dem Artikel. Ogris wurde daher in künstlichen Tiefschlaf versetzt.
Von 1990 bis 1993 war Ogris bei der Admira. Für Hertha BSC erzielte er in der 2. dt. Liga in 29 Spielen sieben Tore. Zuletzt war er als Trainer von SV Eichgraben tätig.
Dazu aus dem Portrait über Ernst Ogris auf derstandard.at: Auf St. Pölten folgte die Admira, der 5. Juni 1991 sollte ein prägender Tag werden. Alfred Riedl hatte ihn ins Nationalteam berufen. Österreich unterlag in Odense Dänemark mit 1:2, Ernst Ogris erzielte das Ehrentor, ein spektakulärer Seitfallrückzieher. Es war sein erstes und letztes Länderspiel. Diverse Verletzungen verhinderten eine großartige Karriere, der Kreuzbandriss war der Tiefpunkt. "Mich hat es dauernd erwischt. Der Andi hat net einmal a Wimmerl am Hintern gehabt."