Austria Salzburg: Österreichische Lösung für Stadion-Genehmigung zeichnet sich ab
Im Fall der auslaufenden Genehmigung für das Stadion von Austria Salzburg zeichnet sich eine Lösung ab, zumindest für eine gewisse Zeit.
Die Aufregung und vor allem das Unverständnis war groß, als im Februar öffentlich wurde, dass die Genehmigung für das Stadion in Salzburg-Maxglan nur noch bis 2018 befristet ist, nachdem die Stadt selbst den Bau einer neuen Tribüne mit 400.000 Euro unterstütz hat.
Der Grund: Die Nachbargründe gehören der Brauerei Stiegl, die von Anfang an gesagt hat, dass sie auf diesen Flächen Wohnungen bauen will und daher die Genehmigung nur auf Zeit gegeben werden kann. Diese Zeit sollte 2018 auslaufen.
Für die Salzburger Austria war dies jedoch kein Hinderungsgrund, den Umbau des Stadions samt Crowdfunding-Aktionen voranzutreiben. Viele Fans fühlten sich jetzt vor den Kopf gestoßen.
„Österreichische Lösung“ zeichnet sich ab
Doch jetzt zeichnet sich eine Lösung ab, die man auch als österreichische Lösung bezeichnen könnte. Laut orf.at kam es diese Woche zu einem entscheidenden Treffen zwischen Otto Konrad, der zwar im Klub keine offizielle Funktion einnimmt, jedoch bei den Verhandlungen als Repräsentant aufgetreten ist, und Vertretern der Brauerei. Die Austrianer werden jetzt beim Magistrat eine Verlängerung beantragen und Stiegl keinen Einwand erheben. Die neue Befristung wird laut dem ORF-Artikel wieder nur auf drei Jahre verlängert. Immerhin gewinnt man damit möglicherweise ein bisschen Zeit, eine Lösung auf Dauer ist es nicht.