Hüpfverbot hält Dynamo-Fans nicht von Party ab
10.000 mitgereiste Fans bejubelten den Auswärtssieg von Dynamo Dresden beim 1. FC Nürnberg am Sonntag. Das hüpfende Abfeiern des wichtigen Sieges, der die Dresdner in Tuchfühlung mit den Aufstiegsrängen bringt, war aber untersagt.
"Der Unterrang der Südkurve ist aufgrund der hohen Nachfrage den Fans von Dynamo Dresden vorbehalten. Die Statik des Oberrangs im GESAMTEN Stadion sieht ausschließlich eine Sitzplatznutzung vor. Wir bitten daher alle Besucher eindringlich, im Oberrang nicht zu stehen und nicht zu hüpfen!", so lautete die Direktive der Nürnberger. Dabei gab es viel zu feiern: Der Ex-Klub von Guido Burgstaller, wo Georg Margreitter durchspielte, musste sich Dynamo geschlagen geben.
Es war nicht das erste Mal, dass eine Stadionverwaltung den Fans allzu ausgelassene Feiern untersagte. Erst vor ein paar Monaten, im November 2016, sollte die Derby-Partie Magdeburg gegen Halle zum Geisterspiel mutieren, da Messungen bei Spielen zuvor ergeben hatten, dass die Statik mit den Schwingungen der hüfpenden Fans nicht mitkommt. Nach neuerlicher Begutachtung einigte man sich auf ein Hüpfverbot beim Drittligaderby.
Gefeiert haben alle Fans trotzdem, die Stadien stehen nach wie vor.