Ein Veilchen wandert Richtung Südkorea

Richard Windbichler wird den FK Austria Wien Richtung Südkorea verlassen. Das berichtet laola1.at in einem aktuellen Artikel. Tarkan Serbest hat hingegen seinen Vertrag verlängert.

 

Windbichler wechselt demnach zu Ulsan Hyundai, dem vierten der K-League. „Ich verliere ihn nur ungern, aber nach den Gesprächen war mit klar, dass er das unbedingt machen will. Er wünscht sich eine Veränderung und möchte dieses Abenteuer in Angriff nehmen", sagt Austria-Sportdirektor Franz Wohlfahrt gegenüber LAOLA1. Windbichler war im Herbst verletzt (Muskelfaserriss). Der Innenverteidiger absolvierte in dieser Saison 11 Einsätze in der Meisterschaft mit insgesamt 667 Minuten. Insgesamt stand er für die Veilchen 41 Mal bei Pflichtspielen auf dem Platz.

 

Tarkan Serbest verlängert

Verlängert hat seinen Vertrag hingegen Tarkan Serbest und zwar bis 2021. „Die Vorfreude auf die neue Generali-Arena war für mich einer der Hauptgründe für die Verlängerung. Dort will ich voll durchstarten. Deshalb war es für mich in dieser Winterpause auch nie ein Thema, mich mit einem anderen Verein zu beschäftigen“, erklärt Tarkan Serbest.

 

Seit 2004 ist der 22-Jährige ein Veilchen, vor 13 Jahren wechselte er vom SV Donau in den Austria-Nachwuchs. Danach durchlief der „Sechser“ alle Stufen der Austria-Akademie und arbeitete sich mit starken Leistungen bei den Amateuren bis zur Profimannschaft hoch.

 

"Ein wichtiger Schritt"

„Wir freuen uns sehr, dass mit Tarkan Serbest ein Spieler aus unserer Akademie den Sprung zur Profimannschaft geschafft hat und langfristig beim Klub bleiben will. Das ist ein wichtiger Schritt“, betont Sportdirektor Franz Wohlfahrt. In der Vorsaison 2015/16 kam der Wiener schon zu zahlreichen Bundesliga-Einsätzen, ehe sich der ÖFB-U21-Nationalteamspieler in dieser Spielzeit zur absoluten Stammkraft in der Mannschaft von Cheftrainer Thorsten Fink entwickelte.

 

34 Spiele in den fünf Monaten der Herbst-Saison

Ein Highlight der noch jungen Karriere war die UEFA-Europa-League-Gruppenphase im letzten Herbst. Serbest zählte in der dritten Quali-Runde zu jenen fünf Elferschützen, die Violett in Trnava mit ihrer Nervenstärke vor dem Ausscheiden bewahrten und damit die UEL-Gruppenphase erst ermöglichten. Serbest stand in allen Europacup-Partien in der Startelf, verpasste fast keine Minute, wurde nur daheim gegen AS Roma in der 84. Minute ausgewechselt.

 

In der Bundesliga spielte der violette Eigenbauspieler in 17 von 20 Spielen von Anfang an, wurde gegen Mattersburg und Ried eingewechselt und fehlte nur im vorletzten Match gegen St. Pölten. Macht in Summe inklusive der drei Einsätze im ÖFB-Samsung-Cup 34 Spiele – und das in nur fünf Monaten. Fink: "Tarkan ist ein junger Spieler aus der Akademie. Er hat alle Fähigkeiten, um im defensiven Mittelfeld weit zu kommen. Wir sind sehr stolz, dass er so eine Entwicklung gemacht hat." Nicht nur sportlich sticht Tarkan Serbest positiv hervor. Austrias Nummer 15 ist auch sozial sehr engagiert und unterstützt unter anderem die Caritas-Aktion: "Eine Schultasche voller Hoffnung".

 

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