Der nächste Legionär muss Rapid verlassen
Die von Rapid-Präsident Michael Krammer im 90minuten.at-Interview angekündigte Reduktion der Legionäre fordert ein weiteres Opfer: Jan Novota hat keine Zukunft mehr bei Rapid. Ein neuer Legionär wird hingegen aktuell getestet.
„Es wird künftig nach Ablauf der gültigen Verträge nur noch so viele Legionäre geben, wie es der Österreicher Topf vorsieht“, sagte Rapid-Präsident Michael Krammer noch im alten Jahr auf die Frage von 90minuten.at, ob es bei der Zahl der Legionäre in der Ära Bickel einen Paradigmenwechsel geben wird.
Jan Novota hat zwar noch einen Vertrag bis Sommer 2018, sein Abschied könnte nun jedoch schon früher kommen, denn auf die Dienste des Goalies will Rapid anscheinend nicht mehr setzen. Die Kronen Zeitung berichtet, dass Sportdirektor Fredy Bickel dem slowakischen Tormann mitgeteilt hat, dass er sich einen neuen Klub suchen soll.
"Ich bin nicht überrascht, es hat sich abgezeichnet", wird der 33-Jährige dabei zitiert und ergänzt: „Ich wurde hier in über fünf Jahren immer mit Respekt behandelt. Rapid ist mehr als bloß ein Klub für mich. Ein Verein, mit dem ich mich voll identifizieren kann." Ein neues Angebot hat der Keeper noch nicht vorliegen, lose Kontakte soll es aber geben. Eines kann Novota jedoch ausschließen: Zu einem Klub innerhalb von Österreich zu wechseln: „Ich will nicht gegen Rapid spielen. Das ist für mich nicht vorstellbar."
Neuer Legionär zu Rapid?
Indes steht ein neuer Legionär am Prüfstand, wie der Kurier berichtet: Joshua Gatt. "Der 25-jährige US-Amerikaner spielte schon in Österreich und ist der Rekordverkauf von Altach: Rund 500.000 Euro zahlte Molde 2011. In Norwegen wurde er drei Mal Meister. Der Rechtsfuß ist ein dynamischer Flügel für beide Seiten, allerdings auch verletzungsanfällig. Drei schwere Knieverletzungen bremsten Gatt, nach der letzten lief der Vertrag mit Molde Ende 2016 aus", heißt es im Kurier.
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