| Am heutigen Donnerstag ist es soweit: Es findet um 10:00 Uhr die lang ersehnte Öffnung des Rapid-Museums, Rapideum genannt, statt.
Über zwei Jahre intensiver Arbeit, spannender Funde, überraschender Entwicklungen, aber auch überwundener Rückschläge liegen hinter dem Museum-Team, das sich im Jubiläumsjahr 2009 bildete. Die Rapid-Fans können sich freuen.
Rapideum
Über zwei Jahre intensiver Arbeit, spannender Funde, überraschender Entwicklungen, aber auch überwundener Rückschläge liegen hinter einem Team, das sich im Jubiläumsjahr 2009 bildete. Damals beschloss Klubservice-Leiter Andy Marek im Gespräch mit Domenico Jacono, dem Kulturpublizisten und ausgewiesenen Kenner unserer Vereinsgeschichte, die Jahrzehnte alte Idee eines Vereinsmuseums umzusetzen. Unser Präsident Rudolf Edlinger sagte die volle Unterstützung zu. Er hatte mit der Anregung zur Gründung des Legendenclubs und der Beauftragung der Studie "Grün-Weiss unterm Hakenkreuz" ja bereits bewiesen, dass er zu Recht als Schirmherr eines neuen, modernen Geschichts- und Traditionsbewusstseins beim SK Rapid gilt. Mit Thorsten Leitgeb konnte ein kompetenter Projektorganisator, der schon 2008 bei der EURO-Ausstellung »herz:rasen« maßgeblich mitgewirkt hatte, gewonnen werden.
Eröffnung am 15. Dezember
Die Rapid-Fans können sich ab Donnerstag, dem 15. Dezember – am Vorabend wurde das Rapideum von Präsident Rudolf Edlinger mit einer Danksagung für alle Beteiligten feierlich eröffnet - im Museum auf ein paar ganz besondere, grün-weiße Stücke freuen: Die »Viktoria« beispielsweise ist ein dem Deutschen Fußballbund (DFB) gestifteter Wanderpokal, der von 1903-1944 an den deutschen Fußballmeister verliehen wurde. Der SK Rapid ist der einzige Verein, der die »Viktoria« gewinnen konnte und nicht auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland beheimatet ist. Der Pokal des 1930 gewonnenen Mitropacups, die »Providentia« ist ebenso wie der älteste Vereinspokal Österreichs, der des ÖFB-Cups von 1919, ausgestellt.
Von der Pfarrwiese, Rapids Heimatort von 1912 bis 1978, ist ein Modell im Maßstab 1:140 zu bewundern. Vom legendären Sektionsleiter Dionys Schönecker ist die Original Taschenuhr zu begutachten sowie der erste Fan Schal aus dem Jahre 1969.
Kritsch aufbereitete Dauerausstellung
Der SK Rapid blickt wie kein anderer österreichischer Fußballverein auf eine fast 113-jährige Erfolgsgeschichte zurück. Dieser Geschichte ihren würdigen Erinnerungsort zu bieten, ist die Aufgabe des Rapideums. Das Museum des SK Rapid sammelt und bewahrt das Vereinserbe für zukünftige Generationen, und präsentiert es im Sinnes eines erneuerten Geschichtsbewusstseins in einer kritisch aufgearbeiteten Dauerausstellung.
Öffnungszeiten und Preise
Donnerstag, 15. Dezember 2011:10.00 bis 22.00 Uhr
Freitag, 16. Dezember 2011:10.00 bis 18.00 Uhr
Samstag, 17. Dezember:10.00 bis 16.00 Uhr
19. bis 23. Dezember 2011:jeweils 10.00 bis 18.00 Uhr
24. bis einschließlich 26. Dezember 2011:geschlossen
27. bis 30. Dezember 2011:10.00 – 18.00 Uhr
31. Dezember:geschlossen
Die Öffnungszeiten ab 2. Jänner sind dann ab der nächsten Woche auf der Homeage (www.skrapid.at) zu finden.
Eintrittspreis:
Erwachsene € 6,--
Mitglieder € 5,--
Kinder (6 bis 15 Jahre) € 3,--
Der Kartenverkauf findet im Fanshop und an den Kassen direkt beim Rapideum statt.
Der SK Rapid bittet an dieser Stelle alle Interessierten das Rapideum nicht am ersten Öffnungstag in Scharen zu besuchen, da es sonst zu längeren Wartezeiten kommen kann.
Klubservice-Leiter Andy Marek: "Die Eröffnung des 'Rapideums' ist für uns ein besonderer Tag. Was mit Gesprächen vor 15 Jahren begann, wurde auf der Mitgliederversammlung im Sommer 2009 beschlossen. Heute dürfen wir eröffnen und freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, das Rapid-Museum zu realisieren."
Präsident Rudolf Edlinger: "Wir werden im 'Rapideum' an unsere großartige Geschichte erinnern. Kein anderer österreichischer Verein hat so viele Fussballgötter wie Rapid hervorgebracht. Das 'Rapideum' ist ein Ort, an dem sich grün-weiße Geschichte sammelt - und die unsere Legenden würdigt."
Quelle: Presseinfo Rapid
>>> Und so sieht es aus, das Rapideum



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