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Tag:öfb

die_91_minutenUnser Teamchef ist wieder einmal in Höchstform - so wie wir ihn in den letzten eineinhalb Jahren "schätzen und lieben" gelernt haben. Ein paar Auszüge aus einem aktuellen Interview mit der Tiroler Tageszeitung. Das Muster ist bekannt: Kritik wird verallgemeinert, böse Feinde werden geschaffen und schon prallt Kritik daher am Teamchef ab wie eine Papierkugel an einer Steinmauer.

 

Von den acht Millionen selbst ernannten Teamchefs in Österreich sind Sie derjenige, der als legitimierter die meiste Kritik einsteckt. Geht das in Ordnung?

Constantini: Natürlich, ich werde genau so behandelt wie alle Teamchefs vor mir. Ich habe einige „Freunde“ dabei, die mit mir nichts reden, also werde ich von dieser Seite her sehr streng beurteilt, was auch okay ist. Und wenn man als Teamchef nichts gewinnt, ist man immer in Kritik. Das geht aber jedem Teamtrainer so. Wir sollten uns in Österreich vielleicht einmal überlegen, ob immer der Trainer die Schuld hat.

90minuten-Kommentar: Nein, nein, Herr Constantini, Sie haben schon recht. Es ist ein österreichisches Spezifikum, dass hier immer die Trainer die Schuld tragen. In Deutschland, Spanien, England oder anderen „vergleichbaren“ Ländern bekommen die Trainer einer Persilschein ausgestellt.

(…)

 

Auch vom Kaiser höchstpersönlich, von Franz Beckenbauer, hagelte es kürzlich Kritik am Nationalteam. Ideenlos, planlos sei man. Was hat es damit auf sich?

Constantini: Das darf man nicht so ernst nehmen, der Franz haut öfters solche Meldungen raus. Es ist so, dass wir nicht gut gespielt haben. Und dann kommt natürlich so eine Kritik, aber im Grunde verstehen wir uns gut.

90minuten-Kommentar: Keine Frage, Herr Beckenbauer äußert sich oft und manchmal auch ungefragt zu Wort. In diesem Fall wurde er jedoch von den österreichischen Journalisten gefragt. Und so Unrecht hat er wohl nicht. Und die Frage war nicht, ob Sie sich mit Herrn Beckenbauer gut verstehen. Aber auch so kann man eine Frage durchtauchen.

(…)

 

Was würden Sie rückblickend anders machen?

Constantini: Jeder macht Fehler, immer. Vielleicht hätte ich in Freundschaftsspielen nicht gegen so starke Teams spielen sollen. Spanien, Niederlande, da kommen dann keine Erfolgserlebnisse. Vielleicht sollte ich auch gegen Malta, Liechtenstein und Kanada spielen.

90minuten-Kommentar: Ui, das ist aber jetzt gefährlich. Sagen wir mal so: Wenn man Freundschaftsspiele gegen die Niederlande, etc. verliert, ist es „ok“, weil man eh nicht mehr erwartet hat. Wenn Österreich jetzt nur noch Freundschaftsspiele gegen Malta, Liechtenstein & Co spielen würde, fällt eine Ausrede weg, Herr Constantini. Aber das wissen Sie nur zu genau …

(…)

 

Welche Rolle könnte ein Mentaltrainer spielen?

Constantini: Beim Scharner Pauli hat Valentin Hobel gute Arbeit geleistet, der hat 170 Premiere-League-Spiele und betreibt mit ihm sogar ein Immobiliengeschäft. Es war nur falsch, ihm zu vermitteln, er sei ein Spielmacher.

90minuten-Kommentar: Hier stimmen wir Ihnen inhaltlich zu 100% zu! Gut analysiert!

(…)

 

Es heißt, die so genannte Wiener Partie stünde Ihnen besonders kritisch gegenüber. Meinungsbildner aus dem Osten, die im Hintergrund Stimmung gegen den Tiroler Constantini machen.

Constantini: Ich bin da eher der Ungustl. Wenn Kritik unter der Gürtellinie ist, rede ich mit dem betreffenden Journalisten einfach nicht mehr.

90minuten-Kommentar: Gut gebrüllt, Löwe! Und wieder einmal super abgelenkt. Die böse Wiener Partie – noch dazu von der Tiroler Tageszeitung selbst ins Spiel gebracht. Perfekte Frage! Aus unserer Sicht hatte Constantini im ersten Jahr sehr viel Kredit von den damals noch sehr unkritischen Medien. Aber wenn sich nichts entwickelt, steigt halt auch die Kritik. Das ist normal, Herr Constantini, und hat nichts mit der bösen Wiener Partie zu tun.

(…)

 

Wie beurteilen Sie das Niveau der Fußball-Journalisten in Österreich?

Constantini: Das Klima ist sicher rauer als früher, aber vor allem die älteren Redakteure halte ich für gut. Die stehen drüber und müssen nicht krampfhaft eine Geschichte produzieren.

90minuten-Kommentar: „Natürlich“ ist das Klima rauer als früher. Anders können wir uns die immer stärker werdende Kritik an Constantini auch nicht erklären. Und natürlich kann man pauschal sagen, dass die älteren Journalisten besser sind. Blöd nur, dass es derzeit so viel jüngere Kollegen gibt, die nur auf Constantini draufhauen wollen.

(…)

 

ÖFB-Präsident Leo Windtner stärkt Ihnen den Rücken – haben Sie schon ein Bild von der Zukunft?

Constantini: So weit kann ich gar nicht denken, das denken ohnehin die anderen für dich. Im Grunde ist es eine Entscheidung des Präsidenten. Herbert Prohaska hatte zwei Qualifikationen Zeit, Hans Krankl ebenfalls, ich werde vermutlich bereits nach einer gehen. Vermutlich ist alles einfach schnelllebiger und aggressiver geworden. Das muss man in meinem Job einfach annehmen. Ich kann nicht von den Spielern verlangen, sie sollen Profis sein, und ich bin keiner.

90minuten-Kommentar: Die Antwort hat es in sich: Nur nicht selber über die Zukunft des Teams nachdenken, denn anscheinend haben Sie sich schon selbst aufgegeben. Die anderen Trainer hatten es ja viel besser. Das Leben ist nicht fair. Und eine Bitte: Die Sache mit dem Profi-Sein und so – da haben Sie vollkommen recht. Aber bitte leben Sie auch danach, danke!

 

Das gesamte Interview gibt es hier …

 

Rekordcupsieger FK Austria Wien gilt seit Jahren in der Nachwuchs-Ausbildung als Herzeige-Verein. Es liegt somit auf der Hand, dass auch die Zusammenarbeit mit demÖsterreichischen Fußball-Bund hinsichtlich Projekt12 perfekt läuft. Am Mittwoch bezeugten ÖFB und die „Veilchen“ anlässlich einer gemeinsamen Pressekonferenz in der Generali-Arena die Erfolgspartnerschaft. Willi Ruttensteiner bekräftigte vor den zahlreich erschienenen Medienvertretern: „Mit der Austria  haben wir einen verlässlichen Partner gefunden. Ziele und Inhalte vonProjekt12 werden unter Trainer Karl Daxbacherhundertprozentig umgesetzt. Nicht zuletzt auch Dank Technik-Trainer und Akademieleiter Ralf Muhr, der ja in der technischen Kommission von Projekt12 vertreten ist“, so der ÖFB-Sportdirektor. „Aber auch die Spieler, so wie etwa Heinz Lindner zeigen auf, wie weit man mit gezieltem Projekt12-Individualtraining kommt. Lindner ist mittlerweile U21-Nationalteamspieler und bereits auf dem Sprung zum A-Team.“

 

Austria AG-Vorstand Thomas Parits schlug in dieselbe Kerbe: „Man muss nicht extra erwähnen, wie wichtig Nachwuchsförderung und Projekt12 sind. Beim FK Austria Wien wird seit vielen Jahren dieses Thema ganz groß geschrieben, und schon bei den Kleinsten auf die Förderung der individuellen Stärken geachtet. Die Austria-Akademie ist wie das Modell des ÖFB dabei ebenfalls ein Vorzeigeprojekt, das von Klubs aus ganz Europa immer wieder besucht wird!“

 

Chef-Trainer Karl Daxbacher unterstrich die Wichtigkeit von Individualtraining: „Förderprogramme wie Projekt12 sind vorbildlich und untermauern die Nachhaltigkeit des Jugendthemas. Als Klubtrainer freut man sich natürlich, wenn Spieler aus dem eigenen Kader für derartige Konzepte ins Auge gefasst werden. Man muss jetzt nicht alles neu erfinden, aber eine gezielte Förderung ist ein wichtiger Baustein für den Erfolg. “

 

Austrias Technik-Trainer Josef Michorl, der Mann, der mit den Veilchen am Platz ins Detail geht: „Es wird immer einzelne Bereiche geben, in denen man sich als Spieler verbessern kann, Projekt12 ist dabei ein Schritt in die richtige Richtung, denn mit Individualtraining kann man an den Stärken und Schwächen der Burschen sehr gut gezielt arbeiten. Bei uns hat man verstanden, wie wichtig es ist, eigene Talente auszubilden, sie zu fördern und ihnen eine Chance zu geben.“

 

Akademieleiter und Projekt12-Technik-Trainer Ralf Muhr holte noch weiter aus: „Individualisierung im Fußball wird seit je her im Ausbildungskonzept der Wiener Austria großgeschrieben. Bereits im Kinderfußball werden „Elitegruppen“ gebildet, im Bereich der Akademie „Perspektivspieler“, die zusätzlich zum Mannschafttraining gemäß dem Motto „Stärken stärken“ Trainingseinheiten absolvieren. Im Ausbildungsteam der Austria, das sich vom Nachwuchs über die Akademie bis hin zu den Profimannschaften zieht, arbeiten mehrere Trainer an der individuellen Optimierung!“

 

Der bei den Veilchen zum U21-Nationaltorhüter gereifte Heinz Lindner über die Wichtigkeit der der Projekt12-Testbatterie: „Mit Projekt12 wird meine Entwicklung als Spielern gezielt kontrolliert.  Anhand von umfassenden Tests weiß ich jetzt, inwieweit ich mich in meiner Sportmotorik verbessert habe und wo ich noch zulegen muss. Nachwuchsförderung ist das Fundament für eine erfolgreiche Zukunft.“

 

U21-Teamverteidiger Emir Dilaver: „Als Fußballprofi ist man immer einem hohen  Leistungsdruck ausgesetzt, und man muss sich immer mit der Konkurrenz messen. Beim FK Austria Wien wird man durch die verschiedenen Leistungsgruppen, die es bereits beim Nachwuchs gibt, darauf schon sehr gut vorbereitet. Projekt12 hilft bestens, den hohen Ansprüchen gerecht zu werden.“

 

Das passende Video von tipp3 dazu:


 

Quelle: Presseinfo ÖFB

 
qualitaetsjournalismusÖsterreichs Fußball-Nationalmannschaft hat also die beiden Stress-Tests gegen Belgien und die Türkei nicht bestanden. Grund genug, über das taktische Verständnis des Teamchefs zu debattieren. Grund genug, über die demonstrativ zur Schau getragene Lethargie manch angeblicher Profis zu diskutieren.

 

Grund genug, die Egozentrik eines infantilen Konjunktiv-Stars namens Marko Arnautovic zu hinterfragen, der Sprüche klopft, mit Autos klotzt, mit Models protzt, und auf dem besten Weg ist, als Prototyp des Hättiwari in die Fußball-Historie einzugehen.

 

Doch die Eskapaden des Marko A. kratzen an der Oberfläche, sie offenbaren lediglich die offensichtlichen Problemzonen. Ein Seitenblick in den VIP-Klub, wo in bierseliger Laune hemdsärmelige Manager ihre Geschäfte machen, lässt da schon tiefer in die kranke Seele des Fußballs blicken. Einige dieser offenbar für den Kick so Wichtigen sind nämlich - leider nicht zufällig, sondern offenbar systembedingt - zugleich auch Hauptdarsteller im Gerichtssaal.

 

kurier.at: Erschreckendes Fußball-Sittenbild 

 

logo_qualitaetsjournalismusChristian Fuchs trainiert in Mainz unter Tuchel, Pogatetz unter Slomka, Arnautovic trainierte unter Mourinho. Es ist davon auszugehen, dass viele ÖFB-Teamspieler sehr wohl wissen, wie ein Trainer seine Mannschaft vorzubereiten hat. Tuchel, Slomka und vor allem Mourinho gelten in Systemfragen als akribisch, detailverliebt, fachlich auf höchstem Stand, als Prediger und Umsetzer moderner Fußballphilosophien. Pogatetz und Fuchs erwähnen regelmäßig, wie detailliert vorbereitet sie in ein Match gehen.

 

Warum also erzählen uns jene Spieler, die all das wissen und ein Constantini-Training erlebt haben, nach den letzten Spielen von vollen Hosen ihrerseits und zu hohem Erwartungsdruck? Warum schlägt ein Pogatetz mit Hannover Bayern München und ist dabei treibende Kraft. Wieso wird er vor 60.000 Zuschauern mit dem Druck fertig, den 3. Tabellenrang gegen Bayern zu verteidigen, während im Nationalteam sogar gegen Kasachstan die Nerven flattern? Warum  sieht Pogatetz im ZDF-Sportstudio Trainer Slomka als Hauptverantwortlichen für den Erfolg, während er im Nationalteam die gesamte Schuld bei den Spielern sieht und Constantinis Part ausklammert?

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Zwei weitere Ausfälle im österreichischen Nationalteam vor dem EM-Qualifikationsspiel in Istanbul (am 29. März ab 19.30 Uhr MESZ). Kapitän Marc Janko und Mittelfeldspieler Zlatko Junuzovic stehen Teamchef Didi Constantini am Dienstag nicht zur Verfügung. 

Bei einer an Marc Janko am späten Sonntagnachmittag vorgenommenen MR-Untersuchung bestätigte sich die Diagnose von Teamarzt Ernst Schopp, dass der baumlange Torhüter an einer Zerrung des Schultereckgelenks laboriert. Diese Verletzung macht einen Einsatz unmöglich. Janko möchte das Team gerne als moralischer Unterstützer nach Istanbul begleiten, dazu braucht der Teamkapitän allerdings  eine noch ausstehende Genehmigung seines Klubs FC Twente Enschede.

Sicher nicht mit in die Millionenmetropole am Bosporus reisen wird Zlatko Junuzovic. Der aktuelle Fußballer des Jahres rückte bekanntlich am Sonntag leicht angeschlagen ins Teamtrainingslager ein, konnte aber von der medizinischen Abteilung des ÖFB matchfit gemacht werden. Im Spiel gegen Belgien bekam er abermals einen Schlag auf die verletzte Stelle. Die anfängliche Hoffnung, dass der massive Bluterguss im linken Knöchel abklingen wird, hat sich leider als trügerisch erwiesen. Zudem ist der Knöchel auch stark angeschwollen. Junuzovic meinte enttäuscht: „So hat es leider keinen Sinn, morgen wäre kein Training möglich gewesen und hätte ich der Mannschaft am Dienstag auch nicht helfen können. Ich drücke meinen Kameraden fest die Daumen, dass sie ungeschlagen aus Istanbul retour kehren!“ 

Das ÖFB-Team fliegt morgen um 10.30 Uhr von Schwechat nach Istanbul, um 19 Uhr Ortszeit steht im Fenerbahce-Stadion das Abschlusstraining (15 Minuten für Medien geöffnet) auf dem Programm, um 18.15 Uhr an gleicher Stelle die offizielle Pressekonferenz.

 

Quelle: ÖFB Homepage

 

Türkei vs Österreich: Das Spiel der letzten Chance - vielleicht auch das letzte Spiel mit Constantini als Teamchef? Wie auch immer, wir begleiten die kommenden Tage das ÖFB-Team via Twitter. Hashtag: #turvsaut. (Linktipp: Nachlese Twitterchannel #autvsbel)

Der Twitterchannel wird laufend aktualisiert - wenn es Dir zu langsam geht klicke hier oder drücke F5 ;-)

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die_91_minutenEine Aussage von Teamchef Didi Constantini am Tag nach dem Spiel muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: „Wir waren nicht in der Verfassung, dass wir das noch gedreht hätten“, begründet Constantini seine Entscheidung, bis zum Schluss an zwei zentralen defensiven Mittelfeldspielern festzuhalten.

 

Österreich hat einen Teamchef, der also in der 60. Minute des vorentscheidenden Spiels, ob Österreich weiterhin  berechtigte Hoffnungen auf die Euro 2012 haben darf, lieber auf Schadensbegrenzung setzt als auf die letzte Chance, das Spiel doch noch zu drehen.

 

Aber auch Abseits dieses unglaublichen Sagers geriet die Pressekonferenz am Tag nach dem desaströsen Match zur üblichen Didi-Show. Statt die Schuld bei sich zu suchen, gab es für die anwesenden Journalisten die schon bekannten Ablenkungsmanöver. Zwar übernahm Constantini als Trainer die Verantwortung für die Niederlage. Die Schuld lag aber überall anders, nur nicht bei ihm selbst.

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Auf geht´s Burschen - kämpfen und siegen! Bei diesen Gesangskünsten ist ein Sieg wohl Pflicht, oder?

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Ab sofort ist jedes ÖFB-Euro2012-Quali-Spiel ein Endspiel. Gegen Belgien (Freitag, 20:30) sollte ein "Dreier" her, damit Österreich weiterhin gute Karten auf den 2. Platz der Quali-Gruppe hat. Wir begleiten das Spiel live vor Ort und haben natürlich einen Twitterchannel #autvsbel eingerichtet. Hashtag: #autvsbel  

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Es war in Wien, etwa 1994. Mein damals noch sehr unbekannter und damals noch junger Kollege versucht im Laufschritt die letzte Straßenbahn nach Hause zu bekommen - er befindet sich recht weit draußen in einem Außenbezirk, bescheidene Verkehrsanbindung und von einer 24 Stunden-Wochenend-U-Bahn keine Rede. Der Bimfahrer sieht ihn heranspurten - und fährt trotzdem los, zu Fleiß.

 

Der junge Mann steht dann, fluchend und keuchend, an der Station, als sich neben ihm ein Sportwagen einbremst. Aus dem Fenster kommt eine Tiroler Stimme, die ihn tröstet, seinen tollen Sprint lobt und anbietet ihn mitzunehmen.

 

Der junge Kollege ist erfreut und lernt auf der folgenden Fahrt ans andere Ende der Stadt (der damalige Wohnort ist der Redaktion bekannt) einen jungen Fußballtrainer kennen. Weil es sich genau gar nicht für Fußball interessiert, sagen ihm die Fakten (Admira Wacker, damals durchaus sensationeller Meisterschaftsdritter) nicht viel. Ihm bleibt der am Boden gebliebene, direkt kommunizierende und freundliche Mann mit dem Tiroler Schmäh und der guten Tat in Erinnerung.

 

Wann immer in der Gegenwart dieses mittlerweile schön bekannten über Fußball geredet und im speziellen über Dietmar Constantini geschimpft wird, würde er sich innerlich oder in echt absentieren, sagt er. Der Mann hat mit einer einzigen Aktion seinen Respekt errungen.

 

Weiterlesen auf fm4.orf.at: Constantinis Sportwagen-Moment.

 
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