Nach den Erfolgen der österreichischen Vereine in den UEFA-Klubbewerben, stehen nunmehr die Spieltermine der 5. und 6. Runde der tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile fest:
5. Runde Samstag, 21. August 2010 , 18:30 Uhr FC Wacker Innsbruck – LASK Linz SC Magna Wr. Neustadt - SV Josko Ried KSV Superfund - FK Austria Wien
Sonntag, 22. August 2010, 16:00 Uhr SK Rapid Wien – SV Mattersburg - Livespiel auf ORF und Sky
Das Spiel FC Red Bull Salzburg – SK Puntigamer Sturm Graz muss aufgrund der Spielansetzungen der beiden Klubs in den UEFA-Klubbewerben (Hinspiel der UEL Play off-Runde SK Puntigamer Sturm Graz gegen Juventus Turin am Donnerstag, den 19. August 2010 sowie Rückspiel der CL-Play off-Runde Hapoel Tel Aviv gegen FC Red Bull am Dienstag, den 24. August 2010) auf einen anderen Termin verschoben werden. Dieser wird noch bekannt gegeben.
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6. Runde Samstag, 28. August 2010, 18:30 Uhr SV Mattersburg - FC Red Bull Salzburg SV Josko Ried - KSV Superfund
Sonntag, 29. August 2010, 16:00 Uhr FK Austria Wien - FC Wacker Innsbruck - Livespiel auf ORF und Sky LASK Linz - SK Rapid Wien
Sonntag, 29. August 2010, 18:30 Uhr SK Puntigamer Sturm Graz - SC Magna Wr. Neustadt
Zwei Mal musste Konkursrichter Johannes Schnabl am Montag in Sachen Austria Kärnten in den Gerichtssaal. Verein und Vermarktungsgesellschaft sind zahlungsunfähig. Es geht um mehr als 6,5 Mio. Euro Schulden. Mehr als fünf Millionen Euro Minus stehen 330.000 Euro an Aktiva des Vereins gegenüber. 1,3 Millionen Schulden wurden Montagfrüh anerkannt, darunter Spielergehälter oder Honorare von Steuerberatern.  Die Forderung des Ex-Trainers Frenkie Schinkels knapp unter 200.000 Euro werden bestritten. Die Hypo hat ebenfalls eine große Summe offen, 1,9 Millionen Euro aus Sponsorverträgen. Auch der FCK will die schon lange geforderten 1,4 Millionen aus alten Sponsorverträgen. Das sei alles noch vorläufig, sagte Richter Johannes Schnabl. Was als Forderung anerkannt wird und was nicht, sei noch völlig offen.
kaernten.orf.at: Konkursverhandlung des SK Austria Kärnten
Andreas Schranz steht laut einem Bericht der Kronen Zeitung in Verhandlungen mit Ferencvaros Budapest. Der 31-jährige sechsmalige Nationalspieler war zuletzt bei Pleitklub Austria Kärnten unter Vertrag und wurde mit dem sentimentalen Nachfolger Austria Klagenfurt aber auch mit dem LASK in Verbindung gebracht.
Quelle: Kronen Zeitung
Einen interessanten Artikel haben wir auf rlmitte.at gefunden. Hier ein paar Auszüge, den gesamten Artikel gibt es hier.
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Sportlich war der Aufsteiger St. Stefan fantastisch unterwegs. Sensationeller 4. Abschlussrang, heimstärkster Verein der RLM. Es gäbe genug zu feiern, wenn da nicht die Geschichte mit dem Ex-Obmann wäre, eine Story die zur Wiederauferstehung der Austria Klagenfurt führt.
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Nun es kam alles anders, als im Zuge der Wirren rund um die Pleite von Austria Kärnten die „alte“ Klagenfurter Austria wieder auf der Bildfläche erschien. Eine Gruppe rund um den Unternehmer Josef Loibnegger und Urgestein Helmut König sicherte sich schon 2007 den Namen „Austria Klagenfurt“ und gab beim Verband eine Nennung ab. Da sich die Verbindlichkeiten in St. Stefan als nicht so dramatisch herausstellten [?] bot man dem Verein eine Spielgemeinschaft an, auf die man im Lavanttal schnell einging, wohlwissend dass sich damit das Thema höherklassiger Fußball in St. Stefan wohl auf Jahre erledigt hat. Es wird in Zukunft als 1b in der 2.Klasse gekickt. Die „Erste“ spielt dafür im Klagenfurter Stadion, angesichts der hohen Kosten des „Ufos“ überraschend oder auch nicht. Denn der neue Verein macht wirklich Nägel mit Köpfen, hat quasi im Vorbeigehen die 550.000 € Förderung der Stadt ausverhandelt, für die der SKAK Monate, letztlich umsonst, kämpfte. Das erregte wiederum den Unmut anderer Klagenfurter Vereine, die mehr oder weniger nichts bekommen, sich ungerecht behandelt fühlen.
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Wie viel der alten Austria Klagenfurt steckt in dieser Spielgemeinschaft? Diese Frage, die lokal Fans wie Medien beschäftigt kann niemand eindeutig beantworten und hängt eher von der jeweiligen Perspektive ab. Die Macher dieser Spielgemeinschaft haben eine violette Vergangenheit, allen voran Helmut König sen. & dem Trainer Walter Schoppitsch, beide tragende Säulen der Austria der 80iger-Jahre. Auch geht die SG in Sachen Fanbindung geschickt vor, legt den Fans ein Aboangebot bis zum 100jährigen Jubiläum 2020 vor, sucht aktiv den Kontakt zu den ehemaligen Fanclubs Barracudas und Amigos (FCK). Sie stellen sich wesentlich breiter auf als der 10-Mann-Verein (oder war es überhaupt nur einer?) SK Austria Kärnten. Die Bereitschaft der Fanclubs im Ruhestand, diesen neuen Verein als „ihre Austria“ anzunehmen ist vorhanden, im Kader, wie im Kaderumfeld finden sich viele Klagenfurter Identifikationsangebote. So sitzt der bekannt kritische Kärntner Literat und Fußballfanatiker Egyd Gstättner im Ehrenrat, jemand der einst Woche für Woche nach Waidmannsdorf pilgerte, als die Austria an ihrem Tiefpunkt angelangt in der Kärntnerliga kickte.
Im Zuge der Insolvenz des SK Austria Kärnten wird auch die Klagenfurter Hypo Group Arena einen neuen Namen erhalten. Das Namens-Sponsoring war mit dem Verein SK Austria Kärnten verknüpft und ist jetzt hinfällig. Künftig wird Austria Klagenfurt im Stadion spielen.
transfermarkt.at: Aus für Hypo Group Arena
Austria Kärnten ist tot, es lebe Austria Klagenfurt! Der violette Traditionsklub erwacht dank Kärntner Unternehmern in der Regionalliga wieder zum Leben. Die Ziele sind groß! Für Aufregung sorgt jedoch die 550.000 Euro schwere Starthilfe der Stadt Klagenfurt. kaerntnerkrone.at sprach mit dem Austria-Präsidenten Josef Loibnegger über die Finanzspritze, Dörflers Zeitungsartikel und das große Ziel Bundesliga.
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krone.at: Austria-Präsident: "Wir wollen in die Bundesliga"
Nach Mario Sonnleitner, Christoph Saurer, Atdhe Nuhiu und Rückkehrer Tanju Kayhan gibt es nun den fünften Neuzugang beim SK Rapid: Von Absteiger Austria Kärnten kommt Thomas Hinum zum SK RAPID.
Der 22-jährige (kann im zentralen defensiven Mittelfeld wie auch auf der rechten Abwehrseite spielen) unterschrieb heute Mittag einen Vertrag für drei Jahre.Â
Hinum durchlief bisher die diversen Nachwuchs-Nationalmannschaften Österreichs und war so zum Beispiel Teil des erfolgreichen U20-Kaders, als man im Jahr 2007 bei der WM in Kanada den sensationellen vierten Platz belegte. Bisher absolvierte der gebürtige Oberösterreicher 51 Bundesliga-Partien.Â
Beim SK Rapid erhält er die Rückennummer 26.Â
Sportdirektor Alfred Hörtnagl: "Thomas Hinum ist der nächste junge Österreicher bei den aktuellen Neuverpflichtungen im Kader des SK Rapid. Er ist ein Spieler, der vom Potenzial im defensiven Bereich eine Führungsposition erreichen kann."
Quelle: Presse SK Rapid
Die Vereinsleitung des SK Austria Kärnten hat heute, wie angekündigt, vertreten durch den Anwalt Mag. Gunter Huainigg, das Insolvenzverfahren beim Landesgericht Klagenfurt eingeleitet. Dem Verfahren wurde vom Kärntner Landesgericht bereits stattgeben. Als Masseverwalter wurde Dr. Roland Grilc eingesetzt. Der Verein beabsichtigt den Abschluss mittels Zwangsausgleich zu erzielen, um den Spielbetrieb weiter aufrecht erhalten zu können.
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Quelle: Presse SK Austria Kärnten
Der SK Austria Kärnten kämpft ums Überleben. Die Insolvenz scheint aus heutiger Sicht unabwendbar und die Vereinsleitung hat bereits einen Wirtschaftsprüfer und einen Anwalt beauftragt, die Insolvenzunterlagen vorzubereiten.
Für die Mitarbeiter ist die Situation besonders schwer. Zum einen, weil für viele die berufliche Zukunft ungewiss ist, und zum anderen, weil allen Mitarbeitern der Verein persönlich ans Herz gewachsen ist. Dennoch hofft man täglich darauf, dass der Verein weiter existieren darf. Die Regionalliga ist kein Beinbruch, aber es muss um den sofortigen Wiederaufstieg gehen. Um das zu gewährleisten, arbeitet die Sportabteilung, trotz der ungewissen Zukunft, bereits an einem geeigneten Kader. Bisher haben 18 Spieler ihre Bereitschaft zugesichert, den Verein in die Bundesliga zurückzuführen.
„Wir haben alle im selben Boot gesessen, als es dem Verein noch gut ging und jetzt müssen wir alles unternehmen, um das Boot wieder hinauf an die Oberfläche zu ziehen. Wir nehmen unser Herz in Hand und wollen den sofortigen Wiederaufstieg schaffen. Wir brauchen Spieler mit Herz, denen es nur um die Sache selbst geht – dem Ziel jungen Fußballspielern in Kärnten eine Perspektive im Profisport zu geben. Das kann aber nur gelingen, wenn alle an einem Strang ziehen. Wir Spieler wollen ein Zeichen setzen: Wir wollen zeigen, dass der SK Austria Kärnten eine Herzensangelegenheit ist und das es beim Fußball nur um eines geht: TEAMGEIST“ - Matthias Dollinger
Nur ein kleiner Funke kann einen Flächenbrand entzünden, deshalb kann ein kleiner Hoffnungsschimmer auch immer ein Lichtblick sein.
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Quelle: Presse Austria Kärnten
Der U21-Teamspieler Stefan Hierländer (19) von Austria Kärnten wechselt zur neuen Saison zu Meister Red Bull Salzburg, berichtet Max Hagmayr Sportmanagement auf der eigenen Facebook-Fanseite.
Facebook Fanseite HAGMAYR Sportmanagement
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