|
||||
| Aus St. Stefan wird Austria Klagenfurt |
| Teamreporter - Regionalligen |
|
Einen interessanten Artikel haben wir auf rlmitte.at gefunden. Hier ein paar Auszüge, den gesamten Artikel gibt es hier.
Sportlich war der Aufsteiger St. Stefan fantastisch unterwegs. Sensationeller 4. Abschlussrang, heimstärkster Verein der RLM. Es gäbe genug zu feiern, wenn da nicht die Geschichte mit dem Ex-Obmann wäre, eine Story die zur Wiederauferstehung der Austria Klagenfurt führt.
[...]
Nun es kam alles anders, als im Zuge der Wirren rund um die Pleite von Austria Kärnten die „alte“ Klagenfurter Austria wieder auf der Bildfläche erschien. Eine Gruppe rund um den Unternehmer Josef Loibnegger und Urgestein Helmut König sicherte sich schon 2007 den Namen „Austria Klagenfurt“ und gab beim Verband eine Nennung ab. Da sich die Verbindlichkeiten in St. Stefan als nicht so dramatisch herausstellten [?] bot man dem Verein eine Spielgemeinschaft an, auf die man im Lavanttal schnell einging, wohlwissend dass sich damit das Thema höherklassiger Fußball in St. Stefan wohl auf Jahre erledigt hat. Es wird in Zukunft als 1b in der 2.Klasse gekickt. Die „Erste“ spielt dafür im Klagenfurter Stadion, angesichts der hohen Kosten des „Ufos“ überraschend oder auch nicht. Denn der neue Verein macht wirklich Nägel mit Köpfen, hat quasi im Vorbeigehen die 550.000 € Förderung der Stadt ausverhandelt, für die der SKAK Monate, letztlich umsonst, kämpfte. Das erregte wiederum den Unmut anderer Klagenfurter Vereine, die mehr oder weniger nichts bekommen, sich ungerecht behandelt fühlen. [...] Wie viel der alten Austria Klagenfurt steckt in dieser Spielgemeinschaft? Diese Frage, die lokal Fans wie Medien beschäftigt kann niemand eindeutig beantworten und hängt eher von der jeweiligen Perspektive ab. Die Macher dieser Spielgemeinschaft haben eine violette Vergangenheit, allen voran Helmut König sen. & dem Trainer Walter Schoppitsch, beide tragende Säulen der Austria der 80iger-Jahre. Auch geht die SG in Sachen Fanbindung geschickt vor, legt den Fans ein Aboangebot bis zum 100jährigen Jubiläum 2020 vor, sucht aktiv den Kontakt zu den ehemaligen Fanclubs Barracudas und Amigos (FCK). Sie stellen sich wesentlich breiter auf als der 10-Mann-Verein (oder war es überhaupt nur einer?) SK Austria Kärnten. Die Bereitschaft der Fanclubs im Ruhestand, diesen neuen Verein als „ihre Austria“ anzunehmen ist vorhanden, im Kader, wie im Kaderumfeld finden sich viele Klagenfurter Identifikationsangebote. So sitzt der bekannt kritische Kärntner Literat und Fußballfanatiker Egyd Gstättner im Ehrenrat, jemand der einst Woche für Woche nach Waidmannsdorf pilgerte, als die Austria an ihrem Tiefpunkt angelangt in der Kärntnerliga kickte. Like it? Share it! |







