Erste Liga
Samstag, den 31. März 2012 um 17:21 Uhr    PDF Drucken E-Mail
Hartberg trennt sich von Kurt Garger
Teamreporter - Erste Liga
Der TSV Lopocasport Hartberg und Trainer Kurt Garger gehen ab sofort getrennte Wege. Aufgrund der Erfolgslosigkeit in den letzten Spielen trennt man sich mit heutigem Tag im Einvernehmen. Das Verhältnis zwischen dem TSV Hartberg und Kurt Garger war und wird auch in Zukunft ein sehr gutes bleiben.


Quelle: Presseinfo Hartberg
 
Freitag, den 27. Januar 2012 um 13:03 Uhr    PDF Drucken E-Mail
JANO: Spanischer Kicker für SKN St. Pölten
Teamreporter - Erste Liga
SKN-st_poelten_Wappen-4cSieben Spieler hat der SKN St. Pölten dieser Transferzeit bislang abgegeben – jetzt kann Sportmanager Christoph Brunnauer seinen ersten Neuzugang präsentieren: Mit Alejandro Velasco Fariñas, kurz genannt JANO, hat er am Freitag einen neuen Legionär aus dem Land des Welt- und Europameisters Spanien verpflichtet. Der 25-Jährige kommt vom Madrider Viertligisten CD Puerto Bonita, spielte davor in der B-Elf von Rayo Vallecano. Er erhält einmal einen Vertrag bis Sommer 1012. "Aber sollte er einschlagen, dann haben wir eine Option auf weitere zwei Jahre", so Brunnauer.

 

Trainer Martin Scherb ist natürlich happy, dass sein Kader nach den Abgängen wieder ein wenig breiter wird. "Mit JANO haben wir allerdings keinen Ersatz für Lukas Thürauer geholt", will er festhalten. Für ihn ist der Spanier ein ganz anderer Spielertyp: "Er ist sehr flexibel einsetzbar – sehr groß, robust und trotzdem flink. Da passt er sehr gut unserem Spiel, das in Zukunft noch mehr auf ein, zwei Ballkontakte hinauslaufen soll."

 

Sein Debüt wird JANO übrigens schon heute um 18 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Neuhofen geben, wo die SKN-Wölfe im Probegalopp auf regionalligisten Amstetten treffen werden.

 

Quelle: Presseinfo St. Pölten

 
Montag, den 09. Januar 2012 um 16:47 Uhr    PDF Drucken E-Mail
SKN-Trainer Scherb: 'Bundesliga war immer mein Ziel'
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Teamreporter - Erste Liga

SKN-st_poelten_Wappen-4cFast genau fünf Jahre ist es nun her, dass Martin Scherb beim SKN St. Pölten das Trainerzepter übernahm. Damit liegt Scherb hinter Mattersburg-Langzeit-Coach Franz Lederer und Sturm-Meistermacher Franco Foda auf Platz drei der längstdienenden Trainer.

 

Als du am 8. Jänner 2007 deine Unterschrift unter den SKN-Vertrag gesetzt hast, war die Bundesliga sicherlich kein Thema, oder?

Die war vor allem für den SKN bestenfalls eine Vision. Ich selbst habe mir die Bundesliga immer als Ziel gesetzt, aber erwarten darf man sich das nie. Mann kann sich diese Liga als Trainer nur beinhart erarbeiten. Und wir haben es gemeinsam geschafft!

 

Obwohl es damals für den SKN nicht danach ausgesehen hat – wie hast du den Turnaround geschafft?

Der Klub ist im Niemandsland der Regionalliga herumgetaumelt. Die teure Mannschaft wurde aufgelöst, um zu retten, was zuretten ist. Ich war eigentlich nur als billige Zwischenlösung gedacht. Der Rest ist wunderschöne Fußballgeschichte.

 

Warum Zwischenlösung?

Sportmanager Christoph Brunnauer hat gewusst, dass ich als Nachwuchs-Landesauswahltrainer sehr gut mit jungen Talenten umgehen kann. Zudem habe ich damals auch bei der St. Pöltner Akademie das Vormittagstraining gemacht, war also der ideale Mann, um den SKN auf den neuen, jungen Weg zu führen. Langfristig wollte man sich dann aber natürlich wieder nach einemroutinierten Mann umschauen.

 

Aber da ist dann der Erfolg sozusagen dazwischen gekommen ...

So kann man das sagen. Schon im Frühjahr ging's bergauf, waren wir mit Schwadorf an der Spitze. Und im zweiten Jahr haben wir dann mit Punkterekord den Regionalliga-Titel geholt. Da war klar – wir werden den eingeschlagenen Weg weiter miteinander gehen.

 

Und man blieb ja dann auch in der Ersten Liga in der Erfolgsspur. Bis zur heurigen Saison – warum klappt's derzeit nicht so nach Wunsch?

Ich denke da wird vieles schlechter geredet, als es ist. Wir arbeiten noch immer mit einem sehr niedrigen Sportbudget und haben uns in der Ersten Liga etabliert. Vielleicht gibt's derzeit wirklich so etwas wie eine kleine Stagnation – aber auf einem sehr guten Niveau. Das sollte nach vier Jahren nur im Vorwärtsgang auch einmal erlaubt sein. Außerdem bin ich überzeugt, dass der Erfolgsrun schon bald weitergeht.

 

Was macht dich so optimistisch?

Zum einen haben wir mit Markus Keusch, Jannick Schibany, Patrick Schagerl, Alexander Egger & Co. wieder einige sehr gute Youngster, die jetzt drauf und dran sind den nächsten Schritt zu machen. Und das neueStadion, das ja im Juli eröffnet wird, sollte auch seinen Teil dazu beitragen.

 

Aber du selbst hast immer gesagt, dass ein Stadion keine Tore schießt . Und die Statistik lügt eigentlich nicht. Während du in den letzten fünf Jahren weit mehr Siege als Unentschieden und Niederlagen eingefahren hast (in 168 Spielen mit Martin Scherb auf der SKN-Bank gab's 79 Erfolge, 44 Remsi und 45 Niederlagen; Anm.), schaut's im abgelaufenen Herbstdurchgang anders aus. Keine Angst, dass sich die Spirale nach unten zu drehen beginnt?

Überhaupt nicht! Ganz im Gegenteil – ich weiß, was ja meine Burschen drauf haben.

 

Das heißt – der SKN hat die Bundesliga im Visier?

Wir müssen die Kirche im Dorf lassen. – da muss alles zusammenpassen. Aber ich will in den nächsten Jahr unbedingt ein kräftiges Wörtchen im Titelkampf mitreden. Und ich hoffe, dass wir uns spätestens in meinem siebenten Jahr als SKN-Trainer, das ganz sicher nicht ein verflixteswird, den ganz großen Traum erfüllen können.

 

Anderes Thema – 168 Spiele als SKN-Coach, welche sind ganz besonders in Erinnerung geblieben?

Sicherlich das erste. Wir haben nicht gut gespielt, aber in Schwechat 1:0 gewonnen. Auch an den 4:3-Auswärsterfolg bei der Vienna im ersten Halbjahr denke ich gerne zurück. Und an ein Spiel, das wir gar nicht gewonnen haben – gegen Wacker Innsbruck sind wir im zweiten Erstligaspiel schon 0:3 zurückgelegen und haben am Ende über ein 3:3 gejubelt. Aber letztendlich gibt's sehr, sehr viele schöne Momente, wie etwa die Siege gegen die damals aktuellen Tabellenführer wie Admira, Altach oder Innsbruck.

 

Gab's in den letzten fünf Jahren eigentlich schon Angebote von anderen Klubs?

Es gab einige lose Kontakte – aber letztendlich waren sie bedeutungslos, denn ich bin hier beim SKN St. Pölten noch nicht fertig. Dagibt's noch ein ganz großes Ziel, das ich mit meinem Trainer- und Betreuerteam und meiner Mannschaft schaffen möchte. Erst dann bin ich bereit für andere Aufgaben.

 

Quelle: Presseinof SKN St. Pölten

 
Freitag, den 25. November 2011 um 12:52 Uhr    PDF Drucken E-Mail
Georg Gravogl muss Karriere beenden
Teamreporter - Erste Liga
Befürchtet hatte er es schon, doch jetzt – als es traurige Gewissheit wurde – traf es SKN-Coach Martin Scherb doch sehr hart: Youngster Georg Gravogl muss seine Fußball-Karriere beenden. "Die Gesundheit geht einfach vor", so der 21-Jährige, dem die Ärzte nach seiner Hüft-Operation im Sommer nahelegten dem Leistungssport ade zu sagen. "Die Verletzung, die die Operation notwendig gemacht hat, ist dabei nicht das Problem – leider ist das Gelenk aber schon so abgenützt, dass mir bei weiterer intensiver Belastung in spätestens zehn Jahren ein künstliches Hüftgelenk drohen würde", erklärt Gravogl, warum er den schweren Schritt gemacht hat, die Schuhe schon so früh an den Nagel zu hängen.

 

36 Partien hat er für die Wölfe in der Ersten Liga absolviert, fünf Mal getroffen. "Das waren schon echte Highlights meiner Karriere, zumal ein paar ganz wichtige Tore dabei waren", so der St. Aegyder, der aber auch auf einige andere tolle Momente in seiner – leider sehr kurzen – Laufbahn zurückblicken kann. Immerhin holte er mit der U19-Elf der AKA NÖ St. Pölten den Bundesmeistertitel, wurde dabei zweiter in der Torschützenliste. Sieben Mal trug er auch den Dress einer rotweißroten Nachwuchsnationalmannschaft. "Meine beiden Treffer beim 3:2-Sieg der U19-Elf in der EM-Qualifikation werde ich sicher nie vergessen", kramt er ein wenig in den Erinnerungen.

 

Jetzt wird sich Georg Gravogl voll und ganz seinem Studium und seiner beruflichen Ausbildung widmen. Und er wird seinen Kollegen weiter ganz fest die Daumen drücken. "Dass sie so schnell wie möglich den Sprung in die Bundesliga schaffen. Und ich dann live in der neuen NÖ Arena mitfiebern kann, wenn es gegen Rapid, Austria & Co. geht", wünscht er dem SKN natürlich alles Gute.

 

Das gilt auch umgekehrt. "Georg ist einfach ein toller Fußballer –intelligent, wissbegierig und immer bereit sich zu verbessern. Ganz klar, dass sein Karrierenende ein großer Verlust für uns ist – sowohl sportlich als auch menschlich. Ich wünsch ihm alles Gute für seine Zukunft und freu' mich auf seine Besuche", ist für Trainer Martin Scherb ganz klar, dass die Tür für Georg beim SKN immer ganz weit offen stehen wird. 

 

Quelle: Presseinfo SKN St. Pölten

 


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