SC Wiener Neustadt
Freitag, den 27. April 2012 um 09:22 Uhr    PDF Drucken E-Mail
Stöger: 'Werden gegen die Admira offensiv auftreten'
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Teamreporter - SC Wiener Neustadt
peter_stoeger_gepa1Morgen ist es soweit! Der FC Trenkwalder Admira kommt zum zweiten Mal in dieser Saison in das Stadion Wr. Neustadt. Die Blau-Weissen freuen sich schon auf die Begegnung, da sie morgen gegen die Mannschaft von Didi Kühbauer ihren ersten Heimsieg im Frühjahr einfahren möchten um zugleich auch das Thema Abstiegskampf aus eigener Kraft zu beenden. Peter Stöger machte einen kurzen Ausblick auf das morgige Spiel.

 

Peter, was erwartest du dir von der morgigen Begegnung mit den Südstädtern?

Peter Stöger: Ich erwarte mir morgen ein schweres Spiel, da die Admira noch sehr gute Chancen hat einen Europacupstartplatz zu erreichen. Sie haben vorige Woche den SV Mattersburg auswärts geschlagen und sind im Moment sehr gut drauf. Für uns bietet sich morgen wieder die Möglichkeit den ersten Heimsieg im Frühjahr zu landen und wenn uns das gelingt, haben wir es wahrscheinlich geschafft aus eigener Kraft den Klassenerhalt zu fixieren. Dementsprechend werden wir auch in das Spiel gehen. Wir hoffen, dass wir ein wenig an die Leistungen die wir in den letzten Wochen auswärts gezeigt haben anschließen können, aber auch unsere starke Defensivleistung bei den Heimspielen beibehalten. Ein Mittelding würden wir uns für morgen wünschen.

 

Die Niederlage vom Tivoli hat deine Mannschaft gut verarbeitet?

Peter Stöger: Die Niederlage gegen die Tiroler tut schon weh, vor allem wenn man auf die Tabelle schaut wo die Innsbrucker stehen und wie viele Punkte sie haben. Wenn man dann sagen muss, dass über die 90 Minuten kein Unterschied zu erkennen war und wir dann durch zwei individuelle Fehler im Defensivbereich das Spiel verloren haben, ist es natürlich bitter. Wir haben jedoch auch unsere Möglichkeiten vorgefunden, die wir leider nicht nutzen konnten. Es war kein Qualitätsunterschied der beiden Mannschaften aus meiner Sicht zuerkennen, aber wenn man keine Tore erzielt kann man ein Spiel auch nicht gewinnen, somit müssen wir diese Niederlage zu Kenntnis nehmen.

 

In der morgigen Begegnung muss Andreas Schicker aufgrund seiner neunten gelben Karte pausieren. Welche Veränderung wird dieser Ausfall mit sich bringen?

Peter Stöger: Es wird Wolfgang Klapf auf seiner angestammten Position auf der linken Seite in der Viererkette spielen. Selim Imamoglu wird rechts Hinten zum Einsatz kommen. Er hat im Frühjahr schon das eine oder andere Mal seine Qualitäten zeigen können und deshalb haben wir auch gestern von unserem Optionsrecht gebrauch gemacht und seinen Vertrag verlängert.

 

Die Admira zeigt in ihrem Aufstiegsjahr sehr gute Leistungen. Wie willst du das Spiel morgen gegen die Südstädter gewinnen?

Peter Stöger: Die Admira hat ihre Stärken im Offensivbereich. Wenn sie Schwächen gezeigt haben, war das eher im Defensivbereich, wo sie aber auch mit diversen Ausfällen zu kämpfen hatten. Da wird sicherlich auch unser Anknüpfungspunkt liegen, um die fehlende Stabilität in der Abwehrreihe auszunutzen. Wir haben es in dieser Saison noch nicht geschafft gegen die Admira ein Tor zu erzielen, das wollen wir morgen auf jeden Fall ändern. Das erste Heimspiel war kein herausragendes Spiel, war eher ausgeglichen. Im Sommer haben wir in der Südstadt mit Abstand unsere schwächste Leistung gezeigt. Beim Auswärtsspiel im Frühjahr haben wir die drei Punkte in der ersten Halbzeit liegen gelassen. Wir haben sehr gut gespielt, aber unsere Möglichkeiten nicht genutzt. An dem gilt es anzuschließen. Das heißt, offensiv aufzutreten, sich einiges zutrauen und Chancen heraus zu spielen, da die Admira jederzeit in der Lage ist gegen uns ein Tor zu erzielen.

 

Dein Tipp für Morgen?

Peter Stöger: Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir morgen den ersten Heimsieg im Frühjahr landen können. Es wird sicherlich nicht leicht, aber ich rechne mit einem Torregen in Wr. Neustadt und tippe auf ein 2:1 für die Blau-Weissen.

 

Vielen Dank für das Gespräch! 

 

Quelle: Presseinfo Wr. Neustadt 

 

Linktipp: Twitter Bundesliga Konferenz #buli32

 
Dienstag, den 27. März 2012 um 10:40 Uhr    PDF Drucken E-Mail
Lizenztausch für Wr. Neustadt kein Thema
Teamreporter - SC Wiener Neustadt
Heute ist in der größten Tageszeitung des Landes einmal mehr das Thema des Bundesligalizenztransfers von Wr. Neustadt nach St. Pölten erörtert worden. Die theoretische Frage nach dieser Variante ist durchaus zulässig und im Sinne einer freien Berichterstattung soweit auch zu akzeptieren.


Die Grundlagen für diese Spekulation sind jedoch nicht vorhanden. Der SC Wr. Neustadt befindet sich derzeit in der Planungsphase für die Bundesliga Saison 2012/13. Die Lizenzunterlagen sind fristgerecht eingereicht worden und in den nächsten Wochen beginnt die konkrete Kaderplanung für den Sommer.


„In der gemeinsamen Pressekonferenz Anfang Dezember des vergangenen Jahres, haben sich alle involvierten Parteien vom Lizenztausch ausdrücklich distanziert. An dieser Grundhaltung hat sich beim SC Wr. Neustadt auch nichts geändert! Wirtschaftlich ist die nächste Saison ausfinanziert und auch für die darauffolgende ist die Perspektive sehr positiv. Selbstverständlich freuen wir uns wenn wir noch weitere Partner für den SCWN finden die uns in unserer täglichen Arbeit unterstützen, wir sind aber vor allem dankbar für die über sechzig Werbepartner die uns seit Jahren die Treue halten und dies auch nächstes Jahr tun werden.“, so Präsident Manfred Rottensteiner zu dem heute veröffentlichten Zeitungsbericht.


Quelle: Presseinfo Wiener Neustadt
 
Samstag, den 10. März 2012 um 11:22 Uhr    PDF Drucken E-Mail
Mario Posch: 'Spieler müssen von ihren Qualitäten vor dem Tor überzeugt sein'
Teamreporter - SC Wiener Neustadt
SC Wiener Neustadt zu Gast in Graz bei Sturm - das ist für einen ehemaligen Sturm-Kicker die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Mario Posch, Co-Trainer der Neustädter, vor dem Duell im vereinsinternen Interview:


Mario, wie ist das Gefühl für dich wenn du morgen mit dem SCWN als Gegner nach Graz reist?
Mario Posch: Naja, ich war 14 Jahre in Graz. Vom Spiel her ist es für mich jetzt nicht wirklich etwas besonderes, aber ich kenne dort natürlich sehr viele Leute und werde dort wieder viele bekannte Gesichter sehen, das ist sehr schön. Ich hatte in Graz eine schöne Zeit, aber nachdem ich auch eine sehr interessante Aufgabe in Wr. Neustadt habe, besteht hier keine Wehmut. Es freut mich jedoch, viele Leute aus dem Umfeld vom Sturm Graz zu treffen mit denen mich eine schöne Zeit verbindet.


Am vergangenen Wochenende musste der SCWN eine sehr unnötige 2:0 Niederlagen in der Südstadt hin nehmen. Wie schätzt du die Chancen im morgigen Spiel gegen den SK Puntigamer Sturm Graz ein?
Mario Posch: Für uns sind die Chancen aus meiner Sicht immer gleich. Wir wissen, dass wir gegen jeden Gegner punkten beziehungsweise auch gewinnen können, davon bin ich überzeugt. In der Frühjahresmeisterschaft haben wir gezeigt, dass wir attraktiven Fußball spielen können und auch in der Lage sind mehr Chancen heraus zu arbeiten als im Herbst. Im Moment gelingt es leider noch nicht, diese Möglichkeiten in Tore umzumünzen, aber die Jungs arbeiten sehr konsequent daran und deshalb bin ich überzeugt, dass uns der Knopf bald aufgehen wird. Natürlich wäre es schon wenn uns dies schon gegen die Grazer gelingen würde.


Wird es auch gegen die Grazer wieder eine taktische Veränderung bei den Blau-Weissen geben, nachdem Christoph Saurer wieder zurück in den Kader kommt?
Mario Posch: Bei uns geht es weniger darum welche taktischen Umstellungen wir machen. Die Spieler sind in Ihrer Entwicklung soweit, dass sie unsere Anweisungen umsetzten können. Da geht es jetzt nicht primär um das System, sondern um gewisse Grundvoraussetzungen die sie schon sehr gut umsetzten. Das System ist diesbezüglich zweitrangig. Wichtig ist, dass die Mannschaft die Vorgaben des Trainers umsetzt, die wir in der Vorbereitung auf solche Spiele erarbeiten.


Wie schon angesprochen, war in den vergangenen Wochen die Chancenauswertung die Schwachstelle bei den Blau-Weissen. Wurde diesbezüglich in den letzten Tagen ein Trainingsschwerpunkt gesetzt?
Mario Posch: Wir haben sicherlich vermehrt in diesem Bereich gearbeitet, wobei man schon sagen muss, dass wir grundlegend in unseren Trainingseinheiten sehr viele Übungen mit Abschlüssen dabei haben. Es wurde in den vergangenen Tagen hier zusätzliche Schwerpunkte gesetzt um den Spielern in diesem Bereich mehr Selbstvertrauen zu geben. Sie müssen von ihren Qualitäten vor dem Tor überzeugt sein, aber auch noch mehr für die Situationen im und rund um den Strafraum leben. Es ist auch wichtig, dass wir ihnen das Vertrauen geben Tore zu erzielen. Die Jungs ziehen hier sehr gut mit und ich bin davon überzeugt, dass sie in diesem Bereich noch zu legen können.


Am vergangenen Wochenende erreichten die Schwarz-Weissen nur ein torloses Remis gegen die Kapfenberger. Was erwartest du dir von den Grazern für das morgige Spiel?
Mario Posch: Sie werden auf jeden Fall das Spiel gewinnen wollen. Für Sturm zählt jeder Punkt um den Anschluss an die vorderen Plätze nicht zu verlieren, beziehungsweise in den Euroleague-Rängen zu bleiben. Sturm ist eine sehr heimstarke Mannschaft, die heuer jedoch Auswärts immer wieder Probleme hat. Sie sind sehr diszipliniert und organisiert, da gilt es von Beginn weg dagegen zu halten. Wir müssen uns aber auch Auswärts etwas zutrauen, nach vorne spielen, Chancen kreieren und diese auch nutzen. Wenn uns das gelingt, bin ich sehr zuversichtlich, dass wir hier mit einem Punkt oder vielleicht sogar mit drei wieder nach Hause fahren.


Dein Tipp für morgen?
Mario Posch: Das hängt natürlich immer vom Verlauf des Spiels ab und ist im Vorfeld sehr schwer zu sagen. Es ändern sich im Verlauf der Meisterschaft die Ansprüche an sich selbst. Wenn wir die Spiele gegen Innsbruck betrachten, waren wir im Herbst noch mit einem Punkt zu Hause sehr zufrieden. Vor zwei Wochen waren wir nach dem 0:0 gegen die Tiroler sehr enttäuscht, da sich die Mannschaft und somit auch die Ansprüche weiter entwickelt hat. Ich bin aber auf alle Fälle überzeugt, dass wir zumindest einen Punkt in Graz machen werden. Wenn es uns morgen gelingt unsere Möglichkeiten effektiver als in den vergangenen Wochen zu nutzen, sind auch drei Punkte in Graz möglich.


Quelle: Presseinfo Wr. Neustadt
 
Donnerstag, den 16. Februar 2012 um 08:17 Uhr    PDF Drucken E-Mail
Willi Evseev: 'Mein Ziel ist es, in der deutschen Bundesliga zu spielen'
Teamreporter - SC Wiener Neustadt
willy evssevSeit Sommer ist Willi Evseev, der Kooperationsspieler von Hannover 96, für die Wiener Neustadt im Einsatz. Der Mittelfeldspieler durfte bis dato 17 Mal in der tipp3 Bundesliga powered by T-Mobile sein Können unter Beweis stellen. Zuletzt stand er beim Frühjahrsauftakt gegen den Rekordmeister in der Startformation.

 

Willi, wie bist du mit deiner Leistung am Sonntag gegen den SK Rapid Wien zufrieden?

Willi Evseev: Meine Leistung am Sonntag ist aus meiner Sicht soweit ok gewesen. In der ersten Halbzeit war ich vielleicht noch etwas nervös, aber in den zweiten 45 Minuten ist es schon ganz gut gewesen. Zufrieden bin ich jedoch noch nicht, weil ich weiß, dass noch mehr in mir steckt und ich meine Qualität auch zeigen möchte. Daran werde ich aber weiter arbeiten und hoffe natürlich so viele Spiele wie nur möglich bestreiten zu können.

 

Du bist seit einem guten halben Jahr in Österreich und für den SC Wr. Neustadt tätig. Wie geht es dir in deiner Wahlheimat?

Willi Evseev: Mir geht es sehr gut. Ich bin hier wirklich sehr herzlich aufgenommen worden, alle sind sehr nett zu mir und auch das Rundherum passt für mich perfekt. Auch die Stadt Wr. Neustadt gefällt mir sehr gut und bietet die eine oder andere Sehenswürdigkeit, um sich mal die Zeit zu vertreiben. Ein weiterer positiver Aspekt ist aber auch die Nähe zu Wien und die vielen Annehmlichkeiten, die eine Großstadt mit sich bringt. Ich fühle mich hier in Wr. Neustadt wirklich sehr wohl.

 

Gestern hast du deinen 20sten Geburtstag gefeiert, dazu noch im Nachhinein alles Gute. Wie schwierig war es für dich mit 19 Jahren vom deutschen Bundesligist Hannover 96 in die österreichische Bundesliga zu wechseln?

Willi Evseev: Im sportlichen Bereich gab es eigentlich keine Anpassungsschwierigkeiten. Das hat von Beginn an sehr gut funktioniert. Schwieriger war für mich persönlich die Umstellung, dass ich zum ersten Mal auf eigenen Beinen stehen musste. Es sind schon viele Kleinigkeiten zu organisieren, wie putzen und kochen usw. die halt zu Hause von den Eltern erledigt werden. Daran musste ich mich schon erst gewöhnen, aber mittlerweile bin ich sicher selbstständiger geworden und es funktioniert soweit ganz gut.

 

Wo liegen deine persönlichen Ziele für die laufende Saison?

Willi Evseev: Ich möchte auf jeden Fall den Platz halten, den ich mir im Spiel gegen Rapid erarbeitet habe, um möglichst viele Spiele für den SC zu bestreiten. Weiters hoffe ich, dass es uns gelingt auch im Frühjahr ähnlich viele Punkte zu sammeln wie im Herbst und möglichst viele Spiele zu gewinnen. Vielleicht gelingt es uns ja noch ein paar Plätze nach oben zu klettern und für die eine oder andere Überraschung zu sorgen.

 

Wie sieht die weitere Zukunft des Willi Evseev als Fußballprofi aus?

Willi Evseev: Grundsätzlich bin ich ja bei Hannover 96 unter Vertrag und ich weiß ja auch nicht genau, was die Zukunft bringen wird. Mein Ziel ist es aber auf jeden Fall in der deutschen Bundesliga zu spielen, weil diese ja zu den besten Ligen in der Welt zählt. Darum muss es auch mein Ziel beziehungsweise mein Anspruch sein, das zu erreichen.

 

Jetzt eine etwas persönliche Frage. Was machst du in deiner Freizeit?

Willi Evseev: Ich bin meistens mit meinem Zimmerkollegen Danijel Prskalo unterwegs. Wir sind immer wieder mal in Wien im Vapiona essen oder im Freiraum auf ein Getränk, aber wir gehen auch oft in die Kraftkammer oder Badminton und Tennis spielen in unserem Trainingszentrum in Steinbrunn.

 

Was waren für dich die schönsten Erlebnisse seitdem du in Österreich bist?

Willi Evseev: Das Spiel, in dem wir gegen Rapid in Hütteldorf den späten Ausgleichstreffer erzielt haben, war für mich ein ganz besonderer Moment. Das ist einfach ein sehr tolles Gefühl, wenn vor vielen Fans im Stadion, die alle gegen dich sind, in einem sehr emotionalen Spiel noch der Ausgleich gelingt. Ähnlich emotional war auch das Spiel gegen die Austria in der Generali Arena.

 

Am Samstag trifft deine Mannschaft auf das Tabellenschlusslicht aus Kapfenberg. Was erwartest du dir von diesem Spiel?

Willi Evseev: Wir haben durch die Begegnung am Sonntag schon ein Spiel in den Beinen und durch den Punktegewinn gegen Rapid auch Selbstvertrauen getankt. Ich denke, dass wir auf Sieg spielen sollten, denn drei Punkte sind auf jeden Fall möglich. Die Kapfenberger haben sich zwar im Winter verstärkt, brauchen aber wahrscheinlich noch etwas Zeit, um sich zu finden. Wir könnten uns mit einem Sieg noch weiter von den Abstiegsplätzen distanzieren und für Furore sorgen.

 

Im Stadion Wr. Neustadt gibt es immer wieder Sprechchöre für Willi Evseev, wenn du am Spielfeld bist. Weshalb bist du bei den SC Fans so beliebt?

Willi Evseev: Naja, das kann ich nicht genau sagen, aber vielleicht liegt es an meinem doch eher seltenen alten deutschen Namen habe (lacht). Aber vielleicht liegt es auch daran, dass ich auch hin und wieder mal einen Trick mache oder was versuche, was halt nicht jeder macht.

 

Vielen Dank für das Gespräch!

 


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