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| Widersprüchliche Zeugenaussagen, 'nur' berührt: Drei Spiele Sperre für Naumoski |
| Teamreporter - SV Mattersburg |
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Der Strafsenat der Bundesliga unter Vorsitz von Dr. Manfred Luczenskyund den weiteren Mitgliedern Herbert Gneist und Dr. Norbert Wess hat Ilco Naumoski (SV Mattersburg) nach dem Vorfall im Spiel gegen den SC Magna Wr. Neustadt wegen Unsportlichkeit für drei Pflichtspiele gesperrt. Die Begründung des Vorsitzenden ist jedoch an Absurdität kaum zu überbieten:
„Aufgrund der teilweise widersprüchlichen Zeugenaussagen konnte nicht mit Sicherheit gestellt werden, dass Ilco Naumoski tatsächlich einen Faustschlag gegen SC Magna Wr. Neustadt-Zeugwart gesetzt hat", begründet Dr. Manfred Luczensky diese Entscheidung. „Da der Spieler aber selbst zugab, dass er Harald Ertl berührt hat, musste eine Strafe verhängt werden".
Fazit: Der Urteilsbegründung zufolge ist also eine Berührung von Naumoski der Grund für die Sperre von drei Spielen, weil der Faustschlag nicht als Grund für die Sperre aufgrund der nicht vorhandenen bzw. widersprüchlichen Zeugenaussagen geltend gemacht werden konnte.
Das ist doch nicht logisch: Also entweder kann ein Faustschlag nachgewiesen werden oder nicht. Im Zweifel sollte das Urteil eigentlich für den Angeklagten ausgesprochen werden. Drei Spiele Sperre ist daher eine typisch österreichische Lösung. Frei nach dem Motto: "Na irgendwas wird schon gewesen sein".
Update: Nach einem Gespräch mit Bundesliga-Pressesprecher Christian Kircher stellt sich die Situation doch etwas anders dar: Nachdem Naumoski zugegeben hat, Harald Ertl berührt zu haben und dies auch von einigen anderen Zeugen gesehen wurde, ist der Tatbestand der Tätlichkeit erfüllt. Drei Spiele bekam Naumoski auch deswegen, da er schon eine gewisse "Vorgeschichte" aufweist.
Quelle: Bundesliga Like it? Share it! |







