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| Wiener Neustadt: Zuversicht sieht anders aus |
| Teamreporter - SV Mattersburg |
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Am Freitag trat der geschäftsführende Präsident von Wiener Neustadt Ernst Neumann zurück. In der Krone sagte er dazu: "Ich sehe hier keine Perspektiven mehr, die Sache hat sich für mich erledigt." Am Montag dürfte für den Klub der große Lostag sein, die Zeichen sehen derzeit alles andere als gut aus. So heißt es etwa heute im Kurier:
Nach einem Termin beim Magnaten trat Statthalter Ernst Neumann zurück. "Damit hätte ich nicht gerechnet. Ich weiß nur, dass es Auffassungsunterschiede zwischen Neumann und Stronach gegeben hat. Am Montag soll es eine öffentliche Stellungnahme zur Zukunft des Vereins geben", sagt Peter Schöttel. Der Trainer will noch nicht an das Ende denken: "Ich bin Optimist. Bei der Austria hat Stronach für eine geregelte Übernahme gesorgt. Um die Spekulationen zu beenden, ist aber Klartext nötig."
Wirklich zuversichtlich klingt Peter Schöttel, der einen guten Job in Wiener Neustadt macht, nicht. Hintergrund: Nach dem Rückzug bei Magna, der am 1. September fixiert wurde und ihm (inklusive Aktien) rund eine Milliarde Dollar einbringt, müsste der ab morgen 78-Jährige künftig als Privatperson und nicht mehr über Magna-Konten investieren. Und nachdem Stronach von Seiten des Landes nicht alle Steine aus dem Weg geräumt werden, ist die Motivation des (bald ehemaligen) Fußball-Magnaten verschwindend gering.
So steht im Kurier weiter: Außerdem verwehrte NÖ-Landeshauptmann Pröll eine Ausfallshaftung für das neue Stadion. Auch deshalb wurden nach der Grundsteinlegung die Bauarbeiten beendet. Das Land hat auch kein Interesse, im Klub (wie beim SKN) einzusteigen.
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Im schlimmsten Fall endet die Saison mit dem Lizenzentzug für Magna und ohne sportlichen Absteiger. Wr. Neustadt müsste dann in die Ostliga.
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