Freitag, den 09. September 2011 um 08:42 Uhr    PDF Drucken E-Mail
Das ist Fußball - für Österreich: 'Maier oder Huber - ist doch egal, wie der Teamchef heißt'
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Blog - Nationalteam

die_91_minutenLiebe Fußballfans! Ihr seid es gewohnt, von uns einen ungeschminkten Blick hinter die österreichischen Fußball-Kulissen zu bekommen. Bevor ihr euch jedoch die folgenden Zeilen zu Gemüte führt, möchte ich euch warnen. Das Lesen dieses Textes kann euch die letzte Hoffnung nehmen, dass Österreichs Fußball in den nächsten Jahren eine positive Entwicklung nehmen wird.

 

In die Reihe der kuriosen Aussagen über die ÖFB-Zukunft haben sich – wie wir erst Heute bemerkt haben – vor einigen Tagen auch Hans Gartler, Niederösterreichischer Verbandspräsident, und sein Kollege aus dem Burgenland, Karl Kaplan, gesellt. In einem Artikel der NÖN („Egal, wer auf der Bank sitzt“), der bereits am 5. September erschienen ist, machen sich die beiden über Constantini & Co ihre Gedanken. Und diese haben es in sich!

 

Ein paar Leckerbissen:

Gartner:  „Was haben wir uns gegen Deutschland denn erwartet? Für mich ist entscheidend, dass wir mit Aserbaidschan und Kasachstan mithalten können – denn das ist im Moment unsere Kragenweite.“

 

Zum Thema Constantini meinte Gartner, dass man erst nach den Spielen gegen Aserbaidschan und Kasachstan eine Abrechnung machen könne. Gartner: „Ist beim ÖFB-Team etwas weitergegangen, und ist Didi Constantini der richtige Mann auf dieser Position?“

 

Der burgenländische Verbandschef Karl Kaplan setzt dem ganzen jedoch noch die Krone auf.

 

Er meint: „Ich halte von der ganzen Teamchef-Diskussion überhaupt nichts. Ob der ÖFB-Cheftrainer jetzt Maier, Huber oder sonst wie heißt, ist doch völlig egal. Entscheidend ist, dass wir ihm die Chance geben, über einen längeren Zeitraum mit dem Nationalteam arbeiten zu können und etwas aufzubauen. Ein Neuer fängt doch erst wieder bei Null an“

 

Außerdem ist Gartner sicher nicht für eine ausländische Lösung zu haben: „Einen teuren Teamchef um 400.000 Euro pro Monat können und wollen wir uns nicht leisten.“ Kaplan stimmt Gartner zu. „Wo führt das hin? Wir werden dadurch ja nicht besser.“

 

In diesem Sinne zitieren wir den Langen: „Das ist Fußball, für Österreich“






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