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| Führungsschwäche + Inkompetenz ! Herzlich Willkommen beim ÖFB |
| Blog - Nationalteam |
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Was hinter den Kulissen heute Früh und Vormittag beim Frühstück mit Constantini und anschließend in der Präsidiumssitzung der ÖFB vorgefallen ist, können wir nur erahnen. Es würde bei einer dieser RTL-Top-25-Sendungen zum Thema „Die 25 unprofessionellsten Organisationen der Welt“ in die Top 3 kommen – wenn nicht sogar gewinnen.
Das, was uns Leo Windtner heute im Rahmen einer Pressekonferenz als „Ergebnis“ präsentierte, ist eine Bankrotterklärung für den ÖFB und einmal mehr ein Beweis für die unglaubliche Führungsschwäche von Windtner. Man darf nicht vergessen: Dieser Mann führt einen milliarden-schweren Energie-Konzern. Dieser Mann muss eigentlich ein Profi sein. Eigentlich …
Doch ähnlich wie die ÖFB-Spieler bei ihren Vereinen Profis sind und Top-Leistungen erbringen jedoch dann im Teamdress plötzlich kläglich scheitern. Ja, so ähnlich stelle ich mir das bei Leo Windtner vor.
Kurzer Rückblick: Das ÖFB-Präsidium hat heute beschlossen, dass Didi Constantini seinen bis Ende des Jahres laufenden Vertrag erfüllen wird. Gleichzeitig begibt man sich auf die Suche nach einem neuen Teamchef. Zuvor muss jedoch laut Windtner das Anforderungsprofil des Teamchefs adaptiert werden. Anscheinend ist das bisherige Anforderungsprofil nicht mehr gültig – antiquiert sozusagen.
Jancker sucht neuen Teamchef? Adaptiert wird es – so sagte es Windtner heute – von „Experten“. Welche Experten dies sein werden, konnte Windtner auf die Schnelle nicht sagen. „Es gibt genügend im ÖFB“ und nannte noch ein paar Namen, die im Dunstkreis irgendwelcher Kommissionen irgendwelche Funktionen ausführen. Sogar Carsten Jancker wurde genannt. Witzig! Nein, nicht witzig - Realität!
Und da war sie dann, die logische Frage eines Journalisten: Was, wenn der neue Teamchef relativ schnell gefunden wird - möglicherweise noch vor den beiden letzten Quali-Spielen? Bleibt dann Constantini im Amt? Muss er dann das Feld räumen? Fragen, die Windtner nicht beantworten konnte oder wollte. Constantini sprang ein: „Ich werde nicht mehr auf der Bank sitzen, wenn es bereits einen neuen Trainer geben sollte“.
„Ich bin für die beste Lösung, die zu uns passt“ Übrigens hat Windtner bereits eine konkrete Vorstellung, welche Qualifikationen der Teamchef haben sollte. Er sagte: "Ich bin für jede Lösung offen. Ich bin für die beste Lösung, die zu uns passt." Außerdem stammelte er etwas von „Qualität hat Vorrang“.
Ziemlich konkret – wobei da hat Windtner unsere volle Unterstützung. Auch wir sind für die beste Lösung, die zu uns passt.
Irrwitzig! Traurig!
Liebe Fußballfans! Das ist die ungeschminkte Realität, wie ich sie heute als Kenner der Szene wahrgenommen habe. Ich bin frustriert und verärgert. Ich hätte heute gerne über eine Aufbruchsstimmung berichtet. Stattdessen wurde ich aufgeweckt.
Es bleibt leider ein Traum. Ein Traum, von einem nachhaltig & professionell agierenden ÖFB – nicht jedoch unter Windtner und Langzeit-Funktionär Gigi „Neugebauer“ Ludwig.
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Liebe Fußballfans! Wer bis heute noch einen letzten Funken Hoffnung gehabt hat, dass ÖFB-Präsident Leo Windtner heute das Zepter in die Hand nimmt und Klartext spricht, wurde wieder einmal maßlos enttäuscht. Nicht nur das. Der ÖFB-Präsident hat unter Beweis gestellt, dass Österreich zu Recht international belächelt wird. Und solange Windtner und Gigi Ludwig nicht den Weg frei machen für Profis, die diese Bezeichnung auch verdienen, wird sich daran wenig ändern. Das ist die harte, österreichische Fußballrealität im Jahr 2011. Traurig, aber wahr! 







